Sendungen im Fernsehen


Alle vier Wochen frisch recherchiert
und zusammengestellt von
Hermann Ludwig
Kunstlehrer i.R., Viscardi-Gymnasium, Fürstenfeldbruck

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Fernsehtipps Ausgabe 210: Vorschau bis Freitag, 10. März 2017

 

Rote Hervorhebung: Einzelsendungen

Blaue Hervorhebung: Serien und Reihen

 

Montag, 6. Februar 2017

Montag, 6. Februar 2017 - 01:40 - 02:25 Uhr BR
Traumhäuser wiederbesucht - Ein Haus für drei Brüder

Montag, 6. Februar 2017 - 05:10 - 05:55 Uhr Phoenix
Stonehenge
2013

Montag, 6. Februar 2017 - 05:30 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Snowfall Magic

Montag, 6. Februar 2017 - 12:15 - 12:45 Uhr ZDF info
ZDF-History - Mohammeds Erben - Die Geschichte der Araber

Montag, 6. Februar 2017 - 12:45 - 13:00 Uhr 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Berliner Moderne, Deutschland Neues Bauen

Montag, 6. Februar 2017 - 15:50 - 16:20 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Antikes Parfum
In Süditalien widmen sich ein Archäologe und ein Chemiker einem Unterfangen, das man lange für unmöglich hielt: Sie wollen herausfinden, wonach die Düfte der Antike rochen. Vor 2.500 Jahren hatte bei den Menschen am Mittelmeer jeder Lebensabschnitt seinen eigenen Duft. Wer das richtige Parfum trug, dem waren Schönheit, Vitalität und Erfolg garantiert. Doch für welche Düfte waren die Menschen damals empfänglich? Welche Noten wurden besonders geschätzt? Lange glaubte man, diese Fragen nie beantworten zu können. Heute können Archäologen und Chemiker das Rätsel mit neuesten wissenschaftlichen Methoden lösen.

Montag, 6. Februar 2017 - 17:30 - 18:25 Uhr arte
Mona Lisa, ein lächelndes Rätsel

Montag, 6. Februar 2017 - 18:00 - 18:15 Uhr arte
Ich mach's! - Produktgestalter/-in Textil

Dienstag, 7. Februar 2017

Dienstag, 7. Februar 2017 - 00:30 - 01:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Quiet Mountain Lake

Dienstag, 7. Februar 2017 - 03:20 - 04:05 Uhr ZDF neo
Terra X - Rom am Rhein - Krieg und Frieden

Dienstag, 7. Februar 2017 - 04:05 - 04:50 Uhr ZDF neo
Terra X - Rom am Rhein - Blüte und Bedrohung

Dienstag, 7. Februar 2017 - 04:50 - 05:40 Uhr ZDF neo
Terra X - Rom am Rhein - Zentrum des Imperiums

Dienstag, 7. Februar 2017 - 07:00 - 07:45 Uhr ZDF info
Mord am Hof des Pharao - Die Verschwörung um Ramses III.

Dienstag, 7. Februar 2017 - 07:30 - 07:45 Uhr alpha
Ich mach's! - Produktgestalter/-in Textil

Dienstag, 7. Februar 2017 - 12:50 - 13:20 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Nero - Des Kaisers Wahnsinnsbauten

Dienstag, 7. Februar 2017 - 14:30 - 15:00 Uhr ZDF info
ZDF-History - Krieg der Zeichner

Dienstag, 7. Februar 2017 - 15:50 - 16:15 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Australien - Ein Geschichtsbuch aus Stein
Auf dem Dampier-Archipel im Nordwesten Australiens entschlüsseln Archäologen eines der größten Geschichtsbücher, die im Laufe der Menschheitsgeschichte geschrieben wurden. Vor Millionen Jahren entstand hier eine zerklüftete Landschaft aus roten Felsen. In diese Steine haben australische Ureinwohner vor 50.000 Jahren unzählige Motive - häufig Tierdarstellungen oder auch menschliche Gesichter und abstrakte Zeichen - geritzt. Ein einzigartiges Erbe, das heute durch die Ausbreitung der Chemie - und Erdölindustrie bedroht wird. Seit fünf Jahren liefern sich die Archäologen deshalb einen Wettlauf mit der Zeit, um das gigantische steinerne Archiv auszuwerten. Was haben diese Felsgravuren zu bedeuten, auf denen Tiere wie Kängurus, Emus, Tasmanische Tiger oder auch Wale, Fische und Krabben dargestellt sind? Gibt es eine Chronologie und aus welcher Zeit stammen sie genau? Welche Rückschlüsse lassen sich auf die Lebensweise der Aborigines sowie die damalige Fauna beziehungsweise die klimatischen Bedingungen ziehen? Jo McDonald und sein Team hoffen, dass die Petroglyphen helfen werden, Licht ins Dunkel zu bringen und dass sie Aufschluss geben werden über die Geschichte der ersten Australier, von ihrer Ankunft auf dem Kontinent vor rund 50.000 Jahren bis zu seiner Besiedlung durch die Europäer.

Dienstag, 7. Februar 2017 - 21:00 - 21:45 Uhr ZDF info
Böse Bauten - Hitlers Architektur im Schatten der Alpen

Dienstag, 7. Februar 2017 - 21:45 - 22:30 Uhr ZDF info
Böse Bauten - Hitlers Architektur - Spurensuche in München und Nürnberg

Dienstag, 7. Februar 2017 - 22:30 - 23:15 Uhr ZDF info
Böse Bauten - Hitlers Architektur - Eine Spurensuche in Berlin

Mittwoch, 8. Februar 2017

Mittwoch, 8. Februar 2017 - 00:05 - 01:45 Uhr arte
Gerhard Richter Painting
2011

Mittwoch, 8. Februar 2017 - 01:15 - 01:45 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Final Embers of Sunlight

Mittwoch, 8. Februar 2017 - 02:45 - 03:30 Uhr ZDF info
Mord am Hof des Pharao - Die Verschwörung um Ramses III.

Mittwoch, 8. Februar 2017 - 04:35 - 05:15 Uhr ZDF neo
Terra X - Leonardo da Vinci - Der Genie-Code

Mittwoch, 8. Februar 2017 - 04:45 - 05:30 Uhr ZDF info
Rätselhafte Tote - Der ermordete Pharao

Mittwoch, 8. Februar 2017 - 05:30 - 06:15 Uhr ZDF info
Schätze des alten Ägypten - Das Geheimnis der großen Pyramide

Mittwoch, 8. Februar 2017 - 06:15 - 07:00 Uhr ZDF info
Schätze des alten Ägypten - Nofretete und die Goldmaske des Tutanchamun

Mittwoch, 8. Februar 2017 - 08:30 - 09:15 Uhr ZDF info
Kriminelle Karrieren - Wolfgang Beltracchi - Der Meisterfälscher

Mittwoch, 8. Februar 2017 - 11:05 - 11:25 Uhr HR
Designer/-in Kommunikationsdesign
Beruf und Bildung

Mittwoch, 8. Februar 2017 - 15:25 - 15:50 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Das Geheimnis der Nazca-Linien

Mittwoch, 8. Februar 2017 - 15:50 - 16:15 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Äthiopien - Die Legende von Lalibela
Lalibela oder Neu-Jerusalem ist eine heilige Stadt und Wallfahrtsort in Äthiopien. Seit 800 Jahren kommen jährlich Hunderttausende christlich-orthodoxe Pilger nach Lalibela in den äthiopischen Bergen. Sie kehren in einer der elf Kirchen ein, die - überwiegend mehrgeschossig - in rote Basaltlava gemeißelt sind. Die Felsenkirchen wurden um das Jahr 1250 jeweils als Monolithen aus der umgebenden Felsformation herausgearbeitet. Sie erreichen teilweise bis zu zehn Meter Höhe. Die faszinierenden Gebäude gehören zu den größten von Menschen aus Stein gehauenen Strukturen der Welt und zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. In der Dokumentation begleitet Peter Eeckhout Archäologen bei ihrer Arbeit, die untersuchen, wie die heilige Stätte entstanden ist und welche Bedeutung sie in der Vergangenheit hatte.

Mittwoch, 8. Februar 2017 - 17:00 - 18:00 Uhr Servus TV
Moderne Wunder - Hauswände

Mittwoch, 8. Februar 2017 - 17:00 - 17:30 Uhr arte
Xenius - Hightech in der Archäologie: Wie funktioniert moderne Archäologie?

Mittwoch, 8. Februar 2017 - 21:45 - 22:00 Uhr alpha
Kunstraum - Monika Huber: "Protest"
Athen, im Sommer 2011: Monika Huber ist vom Goethe-Institut zu einer Ausstellung eingeladen, doch die Unruhen am benachbarten Syntagma-Platz geben ihr zu denken: Was können Künstler den Menschen in ihrer Not mit Kunst eigentlich geben?
"Die neue Handy-Technologie macht es möglich, dass man zuschauen kann, wie jemand erschossen wird oder auch wie jemand jemanden erschießt. Die technische Qualität der Bilder ist so, dass man gar nichts sieht, und dennoch sieht man sehr viel. Das hat mich zu neuen Arbeiten gereizt", äußert Monika Huber. Als Künstlerin musste sie die Erfahrung machen, dass sie mit keinem Bild die tatsächliche Realität darstellen kann! Sie musste sich fragen, ob man im Angesicht dieser brutalen Bilder überhaupt noch "abstrakt" malen könne. "Was machen diese Ereignisse, diese Bilder mit uns? Man kann ja nach deren Anblick nicht einfach zum normalen Tagesgeschäft übergehen, ins Atelier gehen, um das nächste abstrakte Bild zu malen", folgerte die Künstlerin.
Monika Huber stellt ihr gesamtes bisheriges Schaffen in einer radikalen Selbstkritik auf den Prüfstand. Was haben abstrakte Arbeiten mit den realen Fotos der Nachrichtenbeiträge von Handyvideos zu tun? Zwei Jahre lang dauert dieser Auseinandersetzungsprozess und findet seinen Ausdruck in der Fotografiereihe "Einsdreißig", erstmals zu sehen im Haus der Kunst in München in der Ausstellung "Bild gegen Bild"; 2012. Dann finden im Juni 2013 in Istanbul wieder gewalttätige Proteste statt und Monika Huber entschließt sich, erstmals in ihrer künstlerischen Laufbahn mit Video zu arbeiten. Video ist für die Malerin Neuland, akribisch eignet sie sich die kamera- und Schnitttechniken an, um sich damit ausdrücken zu können. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunstraum-Filmteam werden Möglichkeiten erprobt, mit den Mitteln der Malerei auf die projizierte Videobilder zu reagieren.
Monika Huber reagiert darauf mit malerischen Gesten, findet zu ihrem typischen Duktus mit neuer Kraft, ihre Energie entlädt sich auf der Leinwand, angesichts der Bilder, die sie zuvor am Malen gehindert hatten. So entstehen in kurzer Folge Malsequenzen, die mit der Kamera wiederum aufgezeichnet und zu einer Collage montiert werden. "PROTEST" ist das Ergebnis eines Prozesses, in dessen Verlauf es Monika Huber gelungen ist, mittels Fotografie, Malerei und Film eine neue künstlerische Form zu finden.

Donnerstag, 9. Februar 2017

Donnerstag, 9. Februar 2017 - 01:15 - 01:45 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Snowy Morn

Donnerstag, 9. Februar 2017 - 07:45 - 08:10 Uhr arte
Xenius - Hightech in der Archäologie: Wie funktioniert moderne Archäologie?

Donnerstag, 9. Februar 2017 - 10:00 - 10:15 Uhr alpha
Kunstraum - Monika Huber: "Protest"

Donnerstag, 9. Februar 2017 - 12:55 - 13:55 Uhr Servus TV
Mit eigenen Augen - Zeitgeschichten - Die letzten Rätsel der Kaiserburgen

Donnerstag, 9. Februar 2017 - 14:30 - 15:15 Uhr ZDF info
Das unsichtbare Rom - Geheimnisvolle Unterwelt
2014
Mehr als ein Jahrtausend lang war die Hauptstadt des Römischen Reiches das kulturelle und politische Zentrum der Antike. Und eine so alte Stadt hat ihre Geheimnisse. Zweitausend Jahre, bevor die Metropolen der Moderne in die Tiefe bauten, gab es in Rom schon eine verborgene Welt unter der Erde. Ein einzigartiges Tunnelnetzwerk, das einer Million Menschen das Leben in der alten Metropole ermöglichte. In den weit verzweigten Tunneln finden sich auch die Relikte längst vergessener Geheimkulte.

Donnerstag, 9. Februar 2017 - 15:50 - 16:15 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Simbabwe
In Simbabwe, auf dem afrikanischen Zentralplateau, wollen Archäologen eine lange unzugängliche Stätte wieder ausgraben. Groß-Simbabwe gehört zu den faszinierendsten Ruinenstädten des subsaharischen Afrika. Die Ansiedlung war die Hauptstadt des untergegangenen Munhumutapa-Reiches, das außer dem heutigen Simbabwe auch Teile von Mosambik umfasste. Groß-Simbabwe hatte in seiner Blütephase vom 11. bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts bis zu 18.000 Einwohner, wurde von den Monarchen Simbabwes als königlicher Palast genutzt und war das politische Machtzentrum. Die ersten europäischen Entdecker des frühen 20. Jahrhunderts hielten die monumentalen Ruinen nicht für das Werk von Afrikanern, sondern schrieben sie den antiken Phöniziern zu. Diese Theorie nutzte der Kolonialmacht in Südrhodesien, das damals eine britische Kronkolonie war, und bestritt den wahren Ursprung der Ruinenstätte. Aktuellere Forschungen widerlegten die These jedoch schnell: Groß-Simbabwe wurde von den Shona erbaut, einem afrikanischen Volk, das noch heute mehr als die Hälfte der Landesbevölkerung ausmacht.

Donnerstag, 9. Februar 2017 - 17:30 - 18:15 Uhr ZDF info
Schliemanns Erben - Grenzwall gegen die Barbaren - Der Limes

Donnerstag, 9. Februar 2017 - 18:15 - 19:00 Uhr ZDF info
Schliemanns Erben - Gefahr an Roms Grenzen - Der Limes

Freitag, 10. Februar 2017

Freitag, 10. Februar 2017 - 07:40 - 07:55 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Das Bewässerungssystem des Oman - Von Sonne und Sternen dirigiert

Freitag, 10. Februar 2017 - 10:15 - 11:00 Uhr alpha
Tele-Akademie: Prof. Dr. Wilfried Juling - Digitalisierung - die Technologie von heute

Freitag, 10. Februar 2017 - 15:50 - 16:15 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Persepolis - Persisches Paradies

Freitag, 10. Februar 2017 - 17:00 - 17:15 Uhr alpha
Kunstraum - Monika Huber: "Protest"

Freitag, 10. Februar 2017 - 17:30 - 18:20 Uhr arte
Leonardo da Vinci - Das Geheimnis der schönen Prinzessin
GB, 2011
Im Jahr 1998 stieß der kanadische Sammler Peter Silverman bei einer Versteigerung des Aktionshauses Christie's auf die Zeichnung eines anonymen Künstlers, die unter dem Titel "Junges Mädchen im Profil und in Renaissancekleidung" angeboten wurde. Das Bildnis in zarten, leicht verblichenen Ockertönen weckte sofort sein Interesse. Der Kunstkenner witterte, dass sich hinter dem unspektakulären Porträt mehr verbergen könnte, als die Katalogangabe "deutsch, frühes 19. Jahrhundert" vermuten ließ. Doch zunächst hatte Silverman Pech, denn das Werk ging an einen Höherbietenden. 2007 konnte er die Zeichnung schließlich zu der von ihm damals gebotenen Kaufsumme von 19.000 Dollar erwerben. Da das Bild ihm weiterhin Rätsel aufgab, beauftragte er ein hochkarätiges Expertenteam mit einem Gutachten. Die Untersuchungen sollten trotz aufwendiger Technik mehrere Jahre dauern und zu einer heftigen Kontroverse führen. Die Dokumentation schildert den Streit um die unscheinbare Zeichnung und die langwierige und hochkomplexe Expertise, die Silvermans Intuition, es handle sich um ein Werk Leonardo da Vincis, immer wieder entweder bestätigte oder entkräftete. Anekdoten über unerwartete Funde, Fälschungen und deren Urheber verdeutlichen, wie viel bei solchen umstrittenen "Wahrheitsfindungen" auf dem Spiel steht. Die Leistung eines Fälschers liegt nicht nur darin, den Eindruck zu erwecken, das Werk stamme von einem berühmten Meister, sondern auch darin, dass es nahezu alle chemischen und physikalischen Tests des gerichtsmedizinischen Gutachtens besteht.

Freitag, 10. Februar 2017 - 20:15 - 21:00 Uhr Phoenix
Superbauten - Wettlauf zum Himmel

Freitag, 10. Februar 2017 - 21:00 - 21:45 Uhr Phoenix
Superbauten - Säulen für die Ewigkeit

Freitag, 10. Februar 2017 - 21:17 - 22:00 Uhr Tagesschau24
Deutsche Städte nach '45 - Bomben und Bausünden
2017
Der Zweite Weltkrieg hat die deutschen Städte verwüstet, doch Experten meinen, dass der Wiederaufbau mehr Bausubstanz vernichtet hat als der verheerende Bombenkrieg. Wie konnte das passieren? Deutsche Architekten um Rüstungsminister Albert Speer hatten schon vor 1945 Wiederaufbaupläne in der Schublade. Von allem Nazi-Pomp entschlackt, kamen sie nach dem Krieg zum Einsatz. Ihre Vorbilder hatten sie dabei in den Prinzipien des modernen Städtebaus der 1920er Jahre. Die fortschrittliche Stadt sollte von Licht und Luft durchflutet sein; breite Straßen sollten sich durch die autogerechte Stadtlandschaft ziehen. Dieser Vision wurden oft die Reste der historischen Innenstädte geopfert. Der erste Teil der zweiteiligen Radio-Bremen-Dokumentation über Deutschlands Wiederaufbau zeigt, von welchen Visionen Städteplaner und Architekten von Hamburg über Bremen, Köln, Essen, Frankfurt und Erfurt bis nach Ulm oder Regensburg geleitet waren. Immens einflussreich war dabei der Stadtplaner Rudolf Hillebrecht aus Hannover, der seine Heimatstadt besonders radikal umgestaltet hat und damals zum Vorbild in ganz Westdeutschland wurde. In der DDR haben die gleichen städtebaulichen Leitlinien von der autogerechten Stadtlandschaft gewirkt wie im Westen, nur hinkte man dem Westen rund zehn Jahre hinterher. Man ging hier ebenso rüde mit historischen Bauten um. Ein besonders extremes Beispiel ist Bernau in der Nähe von Berlin. Rund 2.000 alte Häuser wurden zugunsten genormter Plattenbauten noch Anfang der 1980er Jahre abgerissen. Der Abriss letzter Reste der historischen Innenstädte nach dem Krieg wurde selten mit der Kamera dokumentiert. Oft ist nicht einmal ein Datum bekannt, wann Klöster, Rathäuser oder ganze Stadtteile abgerissen wurden. Umso wertvoller sind die Funde, die eine umfangreiche Archivrecherche für die Dokumentation zu Tage brachte. Bislang unveröffentlichte Farbfilme von 1948, aufgenommen von einem amerikanischen Besatzungsoffizier, zeigen außerdem Deutschland an der Schwelle zum Wiederaufbau: was zerstört, aber auch, was noch vorhanden war.

Freitag, 10. Februar 2017 - 21:45 - 22:30 Uhr Phoenix
Superbauten - Wahnsinn und Visionen

Samstag, 11. Februar 2017

Samstag, 11. Februar 2017 - 00:30 - 00:55 Uhr alpha
Der Letzte seines Standes? - Der Notenstecher von Würzburg

Samstag, 11. Februar 2017 - 00:45 - 01:30 Uhr Phoenix
Superbauten - Wettlauf zum Himmel

Samstag, 11. Februar 2017 - 00:55 - 01:25 Uhr alpha
Der Letzte seines Standes? - Der Fidelbauer aus Heiligenberg - 1

Samstag, 11. Februar 2017 - 01:25 - 01:55 Uhr alpha
er Letzte seines Standes? - Der Fidelbauer aus Heiligenberg - 2

Samstag, 11. Februar 2017 - 01:30 - 02:15 Uhr Phoenix
Superbauten - Säulen für die Ewigkeit

Samstag, 11. Februar 2017 - 01:55 - 02:20 Uhr alpha
Der Letzte seines Standes? - Der Drehorgelbauer aus Grassau

Samstag, 11. Februar 2017 - 02:15 - 03:00 Uhr Phoenix
Superbauten - Wahnsinn und Visionen

Samstag, 11. Februar 2017 - 02:20 - 02:50 Uhr alpha
Der Letzte seines Standes? - Der Glockengießer von der Eifel

Samstag, 11. Februar 2017 - 02:50 - 03:20 Uhr alpha
Der Letzte seines Standes? - Der Glockenschweißer aus Nördlingen

Samstag, 11. Februar 2017 - 03:00 - 03:30 Uhr Phoenix
Das Superkloster - Eberbach - Legende aus dem Mittelalter

Samstag, 11. Februar 2017 - 03:20 - 03:45 Uhr alpha
Der Letzte seines Standes? - Der Turmuhrbauer aus Rothenburg

Samstag, 11. Februar 2017 - 03:45 - 04:15 Uhr alpha
Der Letzte seines Standes? - Der Glasmaler aus Berlin-Weißensee

Samstag, 11. Februar 2017 - 04:15 - 04:45 Uhr alpha
Der Letzte seines Standes? - Der Türmer von Nördlingen

Samstag, 11. Februar 2017 - 05:05 - 05:30 Uhr arte
Augenschmaus - Die Pfannkuchenbäckerei von Pieter Aertsen
Kunst ( „Die Pfannkuchenbäckerei“ (1560) von Pieter Aertsen) und Essen

Samstag, 11. Februar 2017 - 05:30 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Camper's Haven

Samstag, 11. Februar 2017 - 06:00 - 06:30 Uhr BR
X:enius - Unsere Daten - Wie berechenbar sind wir?

Samstag, 11. Februar 2017 - 06:30 - 07:15 Uhr Phoenix
Stonehenge

Samstag, 11. Februar 2017 - 07:15 - 08:00 Uhr Phoenix
Superbauten - Wettlauf zum Himmel

Samstag, 11. Februar 2017 - 08:00 - 08:45 Uhr Phoenix
Superbauten - Säulen für die Ewigkeit

Samstag, 11. Februar 2017 - 08:45 - 09:30 Uhr Phoenix
Superbauten - Wahnsinn und Visionen

Samstag, 11. Februar 2017 - 09:30 - 10:00 Uhr Phoenix
Das Superkloster - Eberbach - Legende aus dem Mittelalter

Samstag, 11. Februar 2017 - 09:50 - 10:35 Uhr ZDF neo
Terra X - Leonardo da Vinci - Der Genie-Code
2009
Ausgangspunkt der spannenden Erzählung sind dabei die vielen tausend Seiten der Aufzeichnungen von Leonardos eigener Hand - eine in der Geschichte einzigartige Überlieferung. Mit ihrer Hilfe folgt der renommierte Historiker Prof. Bernd Roeck von der Universität Zürich an den Originalorten in Italien den großen Rätseln, die uns Leonardo da Vinci hinterlassen hat.

Samstag, 11. Februar 2017 - 11:15 - 11:35 Uhr SF1
Die Schweiz bauen, Folge 4: RTS-Hochhaus, Genf
2009
Das Projekt der Architekten Devanthéry & Lamunière überzeugte mit drei Ideen: die Fassade über brüstungslose Fenster öffnen - mit drei internen Atrien geschossweise Verbindungen schaffen; die beiden obersten Stockwerke über die ganze Hausbreite weit auskragen lassen. In die bestehende Betonstruktur integriert verleiht dies dem Bau die von RTS-Direktor Gilles Marchand postulierten Eigenschaften: Öffnung, Transparenz, Durchlässigkeit und Kommunikation. Diese an sich einfachen Stichworte lösten eine komplexe Planung aus und erlauben nun einen ganz neuen Blick hinein in die Fernsehwelt und hinaus auf die Stadt und das Genfer Seebecken.

Samstag, 11. Februar 2017 - 11:45 - 12:15 Uhr MDR
Der Tag nach dem Feuersturm - Das Panorama Dresden 1945
Es ist sein gewagtestes Bild, sein schwärzestes, sein härtestes: "Dresden 1945" als XXL-Gemälde auf rund 30 x 100 Metern Polyester. Yadegar Asisi, das Maler-Genie, der Perspektiven-Guru und Erneuerer der großen Panoramen-Welten wagt sich nach Publikums-Rennern wie "Rom 312" oder "Leipzig 1813" an "Dresden 1945"

Samstag, 11. Februar 2017 - 13:15 - 14:00 Uhr Tagesschau24
Deutsche Städte nach '45 - Bomben und Bausünden

Samstag, 11. Februar 2017 - 15:00 - 15:45 Uhr ZDF neo
Terra X - Rom am Rhein - Krieg und Frieden

Samstag, 11. Februar 2017 - 15:45 - 16:30 Uhr ZDF neo
Terra X - Rom am Rhein - Blüte und Bedrohung

Samstag, 11. Februar 2017 - 16:30 - 17:15 Uhr ZDF neo
Terra X - Rom am Rhein - Zentrum des Imperiums

Samstag, 11. Februar 2017 - 16:30 - 16:55 Uhr alpha
X:enius - Unsere Daten - Wie berechenbar sind wir?

Samstag, 11. Februar 2017 - 17:15 - 18:00 Uhr Phoenix
Superbauten - Wettlauf zum Himmel

Samstag, 11. Februar 2017 - 18:00 - 18:45 Uhr Phoenix
Superbauten - Säulen für die Ewigkeit

Samstag, 11. Februar 2017 - 18:30 - 19:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Portrait of Winter

Samstag, 11. Februar 2017 - 18:45 - 19:30 Uhr Phoenix
Superbauten - Wahnsinn und Visionen

Samstag, 11. Februar 2017 - 19:00 - 19:15 Uhr alpha
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Cidade Velha (Kapverden) - Eine portugiesische Ehe

Samstag, 11. Februar 2017 - 20:15 - 21:05 Uhr arte
Die Louvre-Saga - Die Zeit der Verwandlungen
2014
Eine insgesamt drei Kilometer lange Fassade, rund 20 Hektar Gebäudefläche, 14,5 Kilometer lange Gänge, rund 500.000 Kunstwerke - darunter das wohl berühmteste Gemälde der Welt, die "Mona Lisa" - und mehr als neun Millionen Besucher pro Jahr: Zahlen, die beeindrucken. Sie beschreiben das größte Museum der Welt, den Louvre im Herzen von Paris. Der Kunsttempel hat eine sehr bewegte Geschichte hinter sich, gezeichnet von Bauphasen, Zerstörungen, Revolutionen und Restaurierungen. Das Palais du Louvre war mittelalterliche Festung, feudale Trutzburg, Renaissance-Palast, königliche Residenz, Sitz der Académie Française, Machtzentrale der Französischen Revolution und erstes öffentliches Museum des Landes. Zwischen den Anfängen im 12. Jahrhundert unter König Philipp II. bis zur Glaspyramide von Ieoh Ming Pei, die 1989 eröffnet wurde, liegt ein langer Weg, auf dem sich der Louvre immer wieder verändert und vergrößert hat. Acht Jahrhunderte lang machten Könige, Kaiser und Architekten den Louvre und die angrenzenden Tuilerien zur Dauerbaustelle. An den Mauern des Palais lässt sich die Geschichte Frankreichs ablesen, vom Hundertjährigen Krieg über Franz I. bis hin zur Französischen Revolution und der Pariser Kommune. Der Louvre war Residenz für Könige und Künstler gleichermaßen. Nachdem Ludwig XIV. nach Versailles umgezogen war, ließ sich unter anderem die Académie Française im Louvre nieder. Schon Diderot und die Philosophen der Aufklärung wollten das Gebäude zu einem großen Museum für die französische Nation machen. Am 10. August 1793 wurde der Traum Wirklichkeit, als im Paris der Französischen Revolution das Muséum central des arts de la République, das erste öffentliche Museum Frankreichs, in der Großen Galerie des Louvre seine Tore öffnete. 1871, während der Pariser Kommune, zerstörte ein Brand den Tuilerienpalast, verschonte aber das Museum. Die Kohabitation von Kunst und Politik endete erst 1989, als im Zuge des Projekts "Grand-Louvre" unter François Mitterrand das Finanzministerium aus dem Gebäude auszog. Heute ist der Louvre mit seiner beeindruckenden Glaspyramide einzig der Kunst gewidmet.

Samstag, 11. Februar 2017 - 21:05 - 22:00 Uhr arte
Die Louvre-Saga - Die Zeit der Revolutionen
2014

Samstag, 11. Februar 2017 - 21:45 - 22:00 Uhr alpha
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Bergpark Kassel Wilhelmshöhe (Deutschland) - Das Spiel von Schein und Sein

Samstag, 11. Februar 2017 - 21:45 - 22:30 Uhr Phoenix
ZDF-History - Leni Riefenstahl - Der Preis des Ruhms

Sonntag, 12. Februar 2017

Sonntag, 12. Februar 2017 - 03:00 - 03:45 Uhr Phoenix
ZDF-History - Leni Riefenstahl - Der Preis des Ruhms

Sonntag, 12. Februar 2017 - 04:15 - 04:40 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Hegra: Auf den Spuren der Nabatäer
Im Norden des Hedschas, dem westlichen Teil der Arabischen Halbinsel, liegt die antike Stadt Hegra, die von Archäologen lange unbeachtet blieb. Dabei haben die Menschen der Antike in dieser Region, die zu den trockensten Gegenden der Welt zählt, beeindruckende Spuren hinterlassen: Rund hundert aus den Felsen gemeißelte Monumentalgräber aus der Zeit vom ersten vorchristlichen bis zum ersten nachchristlichen Jahrhundert zeugen von den Kulturpraktiken der Nabatäer. Über diese Nekropole mitten in der Wüste war wenig bekannt, bis die UNESCO sie 2008 in ihre Weltkulturerbeliste aufnahm und die saudische Regierung erstmals umfassende Ausgrabungen in Auftrag gab. Ein Team aus französischen und saudi-arabischen Forschern hat die Geschichte der präislamischen Ruinen rekonstruiert. Wann und warum entstand diese Stadt mitten in der Wüste? Welche Bedeutung hatte sie? Und warum wurde sie verlassen? Heute können die Wissenschaftler all diese Fragen beantworten.

Sonntag, 12. Februar 2017 - 05:30 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Waterfall in the Woods

Sonntag, 12. Februar 2017 - 06:45 - 07:00 Uhr NDR
Schätze der Welt - Mesa Verde, USA Der Geist der Anasazi

Sonntag, 12. Februar 2017 - 09:05 - 09:15 Uhr 3sat
100(0) Meisterwerke - Antoine or Louis Le Nain: Bauernfamilie

Sonntag, 12. Februar 2017 - 09:15 - 10:10 Uhr N24
Rätsel der Vergangenheit: Stonehenge

Sonntag, 12. Februar 2017 - 10:00 - 10:45 Uhr ZDF info
Zeitreise - Die Welt im Jahr 500

Sonntag, 12. Februar 2017 - 10:45 - 11:30 Uhr ZDF info
Zeitreise - Die Welt im Jahr 0

Sonntag, 12. Februar 2017 - 11:15 - 11:40 Uhr arte
Augenschmaus - Das Stundenbuch des Herzogs von Berry
Kunst und Essen

Sonntag, 12. Februar 2017 - 11:30 - 12:15 Uhr ZDF info
Das unsichtbare Rom - Geheimnisvolle Unterwelt

Sonntag, 12. Februar 2017 - 12:15 - 13:00 Uhr ZDF info
Ein Tag im alten Rom

Sonntag, 12. Februar 2017 - 12:15 - 12:45 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Valley of Tranquility

Sonntag, 12. Februar 2017 - 12:45 - 13:00 Uhr alpha
Kunstraum - Monika Huber: "Protest"
Monika Huber stellt ihr gesamtes bisheriges Schaffen in einer radikalen Selbstkritik auf den Prüfstand. Was haben abstrakte Arbeiten mit den realen Fotos der Nachrichtenbeiträge von Handyvideos zu tun? Zwei Jahre lang dauert dieser Auseinandersetzungsprozess und findet seinen Ausdruck in der Fotografiereihe "Einsdreißig", erstmals zu sehen im Haus der Kunst in München in der Ausstellung "Bild gegen Bild"; 2012. Dann finden im Juni 2013 in Istanbul wieder gewalttätige Proteste statt und Monika Huber entschließt sich, erstmals in ihrer künstlerischen Laufbahn mit Video zu arbeiten. Video ist für die Malerin Neuland, akribisch eignet sie sich die kamera- und Schnitttechniken an, um sich damit ausdrücken zu können. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunstraum-Filmteam werden Möglichkeiten erprobt, mit den Mitteln der Malerei auf die projizierte Videobilder zu reagieren.
Monika Huber reagiert darauf mit malerischen Gesten, findet zu ihrem typischen Duktus mit neuer Kraft, ihre Energie entlädt sich auf der Leinwand, angesichts der Bilder, die sie zuvor am Malen gehindert hatten. So entstehen in kurzer Folge Malsequenzen, die mit der Kamera wiederum aufgezeichnet und zu einer Collage montiert werden. "PROTEST" ist das Ergebnis eines Prozesses, in dessen Verlauf es Monika Huber gelungen ist, mittels Fotografie, Malerei und Film eine neue künstlerische Form zu finden.

Sonntag, 12. Februar 2017 - 13:00 - 13:45 Uhr WDR
Geheimnis Villa Hügel

Sonntag, 12. Februar 2017 - 13:00 - 13:15 Uhr alpha
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Cidade Velha (Kapverden) - Eine portugiesische Ehe

Sonntag, 12. Februar 2017 - 13:15 - 13:45 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Troja - Auf den Spuren eines Mythos
In der Türkei haben Wissenschaftler womöglich eine der ältesten archäologischen Kontroversen beendet. Sie sind sich sicher: Hisarlik am Eingang der Dardanellen-Meerenge ist das mythische Troja, die Stadt, die Homer zur Ilias inspirierte, einem der wichtigsten Epen der griechischen Antike. Homer hat die Geschichte des Trojanischen Kriegs etwa 800 vor Christus aufgeschrieben, also rund 400 Jahre nach dem angeblichen Ereignis. Aber hat dieser Krieg tatsächlich stattgefunden? Haben die Archäologen dafür fundierte Beweise? Seit Jahrhunderten streiten sich die Gelehrten: Hat es die Stadt Troja, die Homer in seinem Heldengedicht beschreibt, wirklich gegeben? Und wenn ja, wo? Im 20. Jahrhundert fingen Archäologen wie Rüstem Aslan an, den Siedlungshügel Hisarlik systematisch zu ergraben und ihre Funde mit Homers Schilderungen zu vergleichen. Heute sind sie überzeugt: Troja lag eindeutig in Hisarlik und nicht wie auch angenommen in England oder im Süden der Türkei. Von Homers Epos fasziniert, setzt sich Heinrich Schliemann 1872 in den Kopf, die Stadt Troja wiederzufinden. Schliemann dachte, er hätte Homers Troja in der Landschaft von Hisarlik gefunden, doch er fand sehr viel mehr. Er vermutete damals schon, dass zwei Städte übereinanderlagen, aber er erkannte nicht, dass es noch viel mehr waren. Neun Siedlungsschichten hat die über hundertjährige Forschung in Troja bisher freigelegt. Den Wissenschaftlern ist es gelungen, die neun Siedlungsphasen der Ausgrabungsstätte am Computer zu rekonstruieren: neun Städte, jede auf dem Fundament der Vorgängerstadt errichtet, die entweder ein Brand, Erdbeben oder Krieg zerstört hatte.

Sonntag, 12. Februar 2017 - 13:30 - 14:15 Uhr ZDF info
Schliemanns Erben - Grenzwall gegen die Barbaren - Der Limes

Sonntag, 12. Februar 2017 - 13:45 - 14:10 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Osterinsel: Der Glaube der Rapa Nui
Die winzige, knapp 25 Kilometer lange Osterinsel, die über 3.500 Kilometer vom Festland entfernt im Südostpazifik liegt, ist für ihre Moai bekannt - jene majestätischen Steinstatuen, die mit dem Rücken zum Meer die Insel zu bewachen scheinen. ARTE begibt sich auf die Spuren ihrer Ureinwohner, der Rapa Nui, deren Verschwinden der Wissenschaft immer noch Rätsel aufgibt. Oft heißt es, die zahlreichen Stämme hätten einander bis auf den letzten Mann umgebracht: Diese These ist seit rund 15 Jahren zu einer Art offiziellen Geschichtsschreibung der Osterinsel geworden. Ihre abgeschiedene, isolierte Lage habe die Rapa Nui dazu gezwungen, die Insel vollständig abzuholzen und ihr Ackerland auszulaugen. Vom Hunger angetrieben hätten die verschiedenen Stämme angefangen, sich gnadenlos zu bekämpfen und die Moai der Nachbardörfer zu zerstören. Der renommierte belgische Archäologe Nicolas Cauwe stellt genau diese Ökozid-These seit zehn Jahren infrage. Seine Entdeckungen vor Ort erzählen eine ganz andere Geschichte. Die Rapa Nui seien der radikalen Entwaldung der Insel nicht zum Opfer gefallen, sondern hätten sich ihr angepasst. Sie hätten ihrer Kultur und Zivilisation wissentlich ein Ende bereitet. Die Rapa Nui wollten mit ihrer alten Welt abschließen und ein neues Kapitel ihrer Geschichte aufschlagen. Doch kurz darauf, so Cauwe, erreichten europäische Siedler die Insel. Sie schleppten bislang unbekannte, ansteckende Krankheiten ein und brachten ein weiteres Übel mit sich, das schließlich das Ende der Rapa Nui bedeuten sollte: die Sklaverei.

Sonntag, 12. Februar 2017 - 14:00 - 14:45 Uhr alpha
Tele-Akademie: Jun. Prof. Dr. Christian Papsdorf - Über die Wechselwirkungen zwischen Internet und Gesellschaft

Sonntag, 12. Februar 2017 - 14:10 - 15:05 Uhr arte
Centre Pompidou - Mehr als nur ein Museum
2016
Das Centre Pompidou in Paris wird 40 Jahre alt. Es ist ein Kind der 68er-Bewegung, eine Wirklichkeit gewordene Utopie. Entworfen wurde es auf Initiative des damaligen französischen Staatspräsidenten Georges Pompidou, obwohl dieser eher als bürgerlich-konservativ galt. Das mutige Projekt sollte Kunst - und Kulturzentrum, Museum und Raum für Kreativität zugleich werden, in dem bildende Kunst, Musik, Film, Literatur und Medienforschung nebeneinander bestehen würden. Schon bei der Eröffnung 1977 sorgte das Centre Pompidou durch seine spektakuläre Architektur, das vielfältige Angebot, seinen avantgardistischen Charakter und die unterschiedlichen Zielgruppen für Erstaunen, Neugierde und Begeisterung. Umfangreiche, spektakuläre Ausstellungen werden als wahre dreidimensionale Reisen gestaltet, bei denen die Besucher nicht nur Werke bestaunen, sondern echte Erfahrungen machen; es werden poetische Höhenflüge ebenso inszeniert wie Aufmerksamkeit erregende Happenings. Das Centre Pompidou stört, rüttelt auf - aber gleichgültig lässt es nie. Derzeit durchlebt das weltweit unvergleichliche Kulturzentrum jedoch eine doppelte Krise: eine Identitätskrise, weil die Utopie der Anfänge jederzeit infrage gestellt werden kann, und eine Wachstumskrise, da die Sammlung von 16.000 Werken bei der Eröffnung auf heute über 100.000 angestiegen ist. Künstler von internationalem Ruf wie Daniel Buren, Annette Messager und JR als Protagonisten der Kreativität dieses einzigartigen Ortes und diejenigen, in deren Händen die Zukunft des Centre Pompidou liegt, beschreiben diese revolutionäre Architektur - und Kulturstätte aus ihrer Sicht.

Sonntag, 12. Februar 2017 - 14:15 - 15:00 Uhr ZDF info
Schliemanns Erben - Gefahr an Roms Grenzen - Der Limes

Sonntag, 12. Februar 2017 - 15:00 - 15:45 Uhr ZDF info
Die Welt der Antike - Geburt der Zivilisation

Sonntag, 12. Februar 2017 - 15:05 - 15:50 Uhr 3sat
Der Südwesten von oben - Unsere Schlösser

Sonntag, 12. Februar 2017 - 15:05 - 15:55 Uhr arte
Die Louvre-Saga - Die Zeit der Verwandlungen (1/2)

Sonntag, 12. Februar 2017 - 15:15 - 16:00 Uhr BR
Traumhäuser wiederbesucht - Ein Haus am Schloss

Sonntag, 12. Februar 2017 - 15:55 - 16:50 Uhr arte
Die Louvre-Saga - Die Zeit der Revolutionen (2/2)

Sonntag, 12. Februar 2017 - 16:30 - 17:15 Uhr ZDF info
Die Welt der Antike - Griechische Mythologie

Sonntag, 12. Februar 2017 - 19:40 - 20:00 Uhr 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Palermo ist ein Mosaik, Italien

Sonntag, 12. Februar 2017 - 20:15 - 20:45 Uhr ZDF info
Zeitreise - Die Welt im Jahr 500

Sonntag, 12. Februar 2017 - 20:45 - 21:30 Uhr ZDF info
Zeitreise - Die Welt im Jahr 0

Sonntag, 12. Februar 2017 - 22:15 - 23:00 Uhr ZDF info
Ein Tag im alten Rom

Sonntag, 12. Februar 2017 - 23:00 - 23:55 Uhr arte
Die Orgel von Notre-Dame de Paris

Sonntag, 12. Februar 2017 - 23:45 - 00:30 Uhr ZDF info
Schliemanns Erben - Grenzwall gegen die Barbaren - Der Limes

Montag, 13. Februar 2017

Montag, 13. Februar 2017 - 00:30 - 01:15 Uhr ZDF info
Schliemanns Erben - Gefahr an Roms Grenzen - Der Limes

Montag, 13. Februar 2017 - 01:15 - 02:00 Uhr ZDF info
Zeitreise - Die Welt im Jahr 500

Montag, 13. Februar 2017 - 03:25 - 04:10 Uhr ZDF
Terra X - Der Super-Wall: Chinas Große Mauer - Das Erwachen des steinernen Drachen

Montag, 13. Februar 2017 - 04:00 - 04:45 Uhr Phoenix
Stonehenge

Montag, 13. Februar 2017 - 04:15 - 04:45 Uhr ZDF info
Ein Tag im alten Rom

Montag, 13. Februar 2017 - 04:45 - 05:30 Uhr ZDF info
Zeitreise - Die Welt im Jahr 0

Montag, 13. Februar 2017 - 05:30 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Covered Bridge Oval

Montag, 13. Februar 2017 - 12:45 - 13:00 Uhr 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Palermo ist ein Mosaik, Italien

Montag, 13. Februar 2017 - 13:00 - 13:30 Uhr ZDF info
Leschs Kosmos - Fremdgesteuert: Wie Computer unser Denken übernehmen

Montag, 13. Februar 2017 - 14:15 - 15:00 Uhr ZDF info
Ursprung der Technik - Maschinen der Götter

Montag, 13. Februar 2017 - 17:05 - 18:00 Uhr N24
Rätsel der Vergangenheit: Stonehenge
2014

Montag, 13. Februar 2017 - 17:45 - 18:00 Uhr alpha
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Bergpark Kassel Wilhelmshöhe (Deutschland) - Das Spiel von Schein und Sein

Montag, 13. Februar 2017 - 18:00 - 18:45 Uhr ZDF info
Ursprung der Technik - Roboter
Roboter sind Maschinenmenschen, futuristische Gebilde, die für visionäre Technologien stehen. Doch es gibt auch Hinweise auf antike programmierte und automatisierte Maschinen.

Montag, 13. Februar 2017 - 18:45 - 19:30 Uhr ZDF info
Das manipulierte Bild
Nie war es einfacher, Bild- und Videoaufnahmen zu fälschen. Nie war die Öffentlichkeit mehr in Gefahr, sich durch fasche Bilder fehlleiten zu lassen. Wie funktioniert digitale Manipulation? Vor rund 25 Jahren wurde das elektronische Bildbearbeitungsprogramm "Photoshop" eingeführt. Seitdem hat es nicht nur Prominente auf Fotos schlanker gemacht, sondern auch den Journalismus nachhaltig verändert. Die Dokumentation "Das manipulierte Bild" lässt die Zuschauer eintauchen in die Welt der digitalen Manipulation und zeigt, welche Auswirkungen sie auf den Journalismus hat. Neueste Forschungsergebnisse machen deutlich, mit welchen Methoden die Fälschungen enttarnt werden können.

Dienstag, 14. Februar 2017

Dienstag, 14. Februar 2017 - 00:00 - 00:45 Uhr ZDF info
Geheimnisse der digitalen Revolution - PCs erobern die Welt

Dienstag, 14. Februar 2017 - 00:30 - 01:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Scenic Seclusion

Dienstag, 14. Februar 2017 - 02:00 - 02:45 Uhr ZDF info
Böse Bauten - Hitlers Architektur im Schatten der Alpen

Dienstag, 14. Februar 2017 - 04:15 - 04:45 Uhr ZDF info
Böse Bauten - Hitlers Architektur - Spurensuche in München und Nürnberg

Dienstag, 14. Februar 2017 - 04:45 - 05:30 Uhr ZDF info
Böse Bauten - Hitlers Architektur - Eine Spurensuche in Berlin

Dienstag, 14. Februar 2017 - 08:45 - 09:15 Uhr ZDF info
ZDF-History - Krieg der Zeichner

Dienstag, 14. Februar 2017 - 09:25 - 11:05 Uhr arte
Wahn, Wut oder Wollust? - Das Ohr von Vincent van Gogh
2016
Seit mehr als einem Jahrhundert streiten Experten darüber, was in der Nacht des 23. Dezember 1888 in Arles wirklich geschah, als sich das Malergenie Vincent van Gogh in einer grausigen Verzweiflungstat das Ohr mit einem Rasiermesser abschnitt und es anschließend einem Mädchen in einem Bordell brachte. Was verrät dieser Akt blutiger Selbstverstümmelung über van Goghs psychische Verfassung? Schnitt er sich wirklich das ganze Ohr ab? Und wer war die geheimnisvolle Prostituierte, die das Ohr offenbar entgegengenommen hatte? Nach der Tat versuchten einige, die Angelegenheit zu vertuschen: Van Goghs eigene Familie beispielsweise zerstörte kompromittierende Dokumente. Die britische Autorin Bernadette Murphy, die in der Provence lebt, trug fünf Jahre lang die Puzzleteilchen zusammen, die van Goghs Leben in Arles in den Jahren 1888 und 1889 erzählen. In ihren minuziösen Nachforschungen förderte sie eine ganze Kette von Beweisen zutage, aus denen hervorgeht, was in jener Nacht wirklich geschah und wer alles mit dem brutalen Zwischenfall zu tun hatte. Der Dokumentarfilm beleuchtet van Goghs Aufenthalt in Arles in seinem berühmten gelben Haus, die Menschen, die dem Fremden feindlich oder wohlgesonnen gestimmt waren, seinen unbändigen Schaffensrausch und Paul Gauguins Besuch, der einen Wendepunkt in van Goghs Leben darstellte. Auf der Grundlage von Bernadette Murphys gründlichen Forschungen und anhand der Werke des Malers wird das Arles des ausgehenden 19. Jahrhunderts wieder lebendig: Wie van Gogh damals in Südfrankreich lebte und welche Wahnvorstellungen, Alpträume und Depressionen ihn in dieser schweren inneren Krise quälten.

Dienstag, 14. Februar 2017 - 11:15 - 11:35 Uhr SF1
Die Schweiz bauen, Folge 5: Architekturschule Mendrisio
2010
Die durch Mario Botta begründete Architekturfakultät der Südschweiz in Mendrisio TI war seit 1996 in historischen Gebäuden untergebracht. Eine weitere Entfaltung bedingte mehr und neuen Raum. In kurzer Zeit wuchs die Zahl der Studierenden auf über 700. Im 1997 über einen Architekturwettbewerb gefundenen Neubauprojekt der jungen Architekten Soliman und Zurkirchen steht der Innenhof als Kernidee. Die darin eingebaute Halle mit lichtem Glasdach ist zentraler, multifunktioneller Raum der Schule für Versammlungen, Ausstellungen, Gruppenarbeiten und vieles mehr. Um diese Halle angeordnet sind auf vier Geschossen die Unterrichts- und Arbeitsräume. Durchblicke ergeben einen optischen Dialog der Räume untereinander und zur Umgebung. Die Architekten haben ein zeitlos wirkendes Werk geschaffen, das für künftige Veränderungen auf flexible Weise offen bleibt. Mit der Fernsehreihe «Die Schweiz bauen» präsentiert die SRG SSR in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein 13 Bauwerke, die weit mehr sind als Immobilien; sie stehen für einen sorgfältigen Umgang mit der Um- und Mitwelt und zeichnen sich durch wegweisende Lösungen aus. Die 13 Kurzfilme werden auf den Sendern von SRF, RTS und RSI ausgestrahlt. Zur Fernsehreihe ist eine fünfsprachige Publikation mit allen Filmen auf DVD erschienen.

Dienstag, 14. Februar 2017 - 11:15 - 12:00 Uhr BR
Mohenjo Daro - Das Geheimnis der Induskultur
2008
In den 1920er-Jahren wird im Ufergebiet des Indus eine Metropole aus dem dritten Jahrtausend vor Christus entdeckt: Mohenjo Daro, das Zentrum einer Zivilisation, die Ägypten und den Städten Mesopotamiens gleichrangig war. An die 100.000 Einwohner zählte die Stadt, die auf künstlichen Plateaus mit breiten Alleen wie am Reißbrett entworfen erbaut wurde. Michael Jansen, Professor für Stadtbaugeschichte an der RWTH Aachen, erforscht Mohenjo Daro seit 30 Jahren. Er führt in der Dokumentation von Hannes Schuler durch die Geheimnisse der antiken Stadt. Die ungewöhnliche Bauweise von Mohenjo Daro - sie besteht aus Millionen einheitlicher Ziegel - hat schon ihre Entdecker in den 1920er-Jahren fasziniert. Wohnhäuser mit moderner Raumaufteilung und jeweils eigenen, nicht öffentlichen Brunnen, Straßen mit Abwasser-Kanalisation und wie nach einem Bebauungsplan getrennte Produktions - und Wohnviertel. Michael Jansens Vermutung: Mohenjo Daro ist das Ergebnis eines Schwellenereignisses der Menschheit, eines einzigartigen zivilisatorischen Sprungs. Innerhalb von nur 50 Jahren explodierte am Indus der Fortschritt auf geradezu allen Gebieten, eine Schrift wurde erfunden, Großsiedlungen entstanden, die ihre Produktionsstätten auslagerten und Handel über Tausende von Kilometern trieben. Aber wer waren die Lenker dieses Umbruchs, wer waren die Herrscher von Mohenjo Daro? Wenig ist bekannt über sie, die raren Hinweise wie etwa die Kleinplastik des sogenannten "Priesterkönigs" geben Rätsel auf, die Schriftzeichen, die auf Siegeln entdeckt wurden, sind noch nicht entziffert, erst zehn Prozent der Stadt sind ausgegraben, die Erforschung der Indus-Zivilisation steht noch immer fast am Anfang. Ebenso rätselhaft ist der Untergang der Metropole vor 4.000 Jahren. Ohne Zeichen von Zerstörung, Krieg oder Vertreibung gaben die Bewohner die Stadt auf, die bald unter dem Schwemmland des Indus' verschwand.

Mittwoch, 15 Februar 2017

Mittwoch, 15 Februar 2017 - 01:15 - 01:45 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Ebb Tide

Mittwoch, 15 Februar 2017 - 03:45 - 04:30 Uhr Phoenix
Leni Riefenstahl - Der Preis des Ruhms

Mittwoch, 15 Februar 2017 - 07:20 - 07:35 Uhr arte
Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik: Frei Otto und das Münchener Olympiadach
2003
Am 26. August 1972 blickt die Welt auf München: Es ist die Eröffnung der 20. Olympischen Sommerspiele. Der Entwurf des Münchener Olympiastadions stammt von dem Stuttgarter Architekten Günter Behnisch. Die Meisterleistung dieses Stadions ist das mehr als 70.000 Quadratmeter große Zeltdach. Seine Realisierung ist dem Architekten und Zeltbauer Frei Otto zu verdanken, sein Herzstück ist eine einzigartige Seilnetzkonstruktion, bei der Seile zu Netzen verknüpft und in diese wiederum Acrylglasplatten eingepasst werden. Drei Monate vor der Eröffnung der Spiele ist das Stadion fertig. Mit seinem eigenwilligen Zeltdach reiht sich Frei Otto ein in die lange Tradition unterschiedlicher Zeltkonstruktionen und schafft zugleich ein Symbol für die Zukunft

Mittwoch, 15 Februar 2017 - 16:25 - 17:55 Uhr arte
Pracht und Prunk an der Loire: Schloss Chambord
2015
Im Jahre 1516 existiert Chambord noch nicht und rätselhaft sind die Gründe, die den jungen König Franz I. dazu bewegen, dieses gigantische Bauvorhaben mitten in einem Sumpfgebiet anzugehen.

Mittwoch, 15 Februar 2017 - 21:45 - 22:00 Uhr alpha
Kunstraum - Wolfram Kastner: "Sisyphos"
"Malen ist für mich eine ganz wichtige Widerstandstätigkeit. Denn die Wirklichkeit ist für mich in mancher Hinsicht eine permanente Provokation, und damit ich davon kein Magengeschwür bekomme und den ganzen Frust in mich hineinfresse, male ich", sagt Wolfram Kastner vor der weißen Leinwand. Er ist ein Künstler, dessen Arbeiten immer wieder als öffentliche Provokation angelegt und dann auch so aufgefasst werden. Viele seiner Aktionen fordern zur direkten Auseinandersetzung vor Ort heraus. Dass dies aber nicht Selbstzweck ist, sondern einem tiefen Bedürfnis nach adäquater künstlerischer und politischer Stellungnahme entspringt, zeigt dieser Film.
Wolfram Kastner malt ein Ölbild. "Ich bin AUCH ein Maler, unter anderem. Aber ich bin ein Künstler, der sich mit verschiedenen Prozessen, mit verschiedenen Bildgestaltungsmöglichkeiten auseinander setzt. Das Malen eines Bildes auf einer Leinwand ist für mich gleichbedeutend mit dem Malen eines Bildes in der Öffentlichkeit". Wie er das versteht, zeigt der Künstler beispielsweise anlässlich des alljährlich stattfindenden Volkstrauertages vor dem Grab des unbekannten Soldaten. In Kampfmontur verwickelt er Passanten in Diskussionen. "Ich denke, dass der Volkstrauertag wirklich eine militaristische Veranstaltung ist. Denn ginge es tatsächlich um Trauer, bräuchte man dazu keine Maschinenpistolen", meint Kastner.
Zurück ins Atelier, vor die Leinwand: Kastner beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Motiv des Sisyphos. Allerdings ist ihm die klassische Variante des glücklich den schweren Stein schiebenden Märtyrers zu resignativ. "Vielmehr könnte Sisyphos etwas Sinnvolles tun und den Stein einfach liegen lassen. Er könnte eine sinnvollere Tätigkeit ausführen, die dazu beitragen könnte, die Welt zu verändern", mutmaßt der Künstler.
10. Mai, Jahrestag der Bücherverbrennungen 1933 in Deutschland. Wolfram Kastner brennt seit 2003 alljährlich einen Brandfleck in den Rasen am Königsplatz mitten in München. Es soll kein Gras über die Geschichte wachsen! Bis in die späten Abendstunden hinein werden anschließend Texte aus damals verbrannten Büchern gelesen. Gegen viele Widerstände hat es der Künstler erreicht, dass für diese Veranstaltung, die ursprünglich verboten wurde, inzwischen eine breite Öffentlichkeit gewonnen werden konnte.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Donnerstag, 16. Februar 2017 - 01:15 - 01:45 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - After the Rain

Donnerstag, 16. Februar 2017 - 05:30 - 06:15 Uhr ZDF info
Schliemanns Erben - Grenzwall gegen die Barbaren - Der Limes

Donnerstag, 16. Februar 2017 - 06:15 - 07:00 Uhr ZDF info
Schliemanns Erben - Gefahr an Roms Grenzen - Der Limes

Donnerstag, 16. Februar 2017 - 10:00 - 10:15 Uhr alpha
Kunstraum - Wolfram Kastner: "Sisyphos"

Donnerstag, 16. Februar 2017 - 11:30 - 12:15 Uhr ZDF info
Schliemanns Erben - Grenzwall gegen die Barbaren - Der Limes

Donnerstag, 16. Februar 2017 - 12:15 - 13:00 Uhr ZDF info
Schliemanns Erben - Gefahr an Roms Grenzen - Der Limes

Donnerstag, 16. Februar 2017 - 15:25 - 15:50 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Die ersten Amerikaner
In Brasilien wird derzeit das Geheimnis um ein fundamentales Kapitel der Menschheitsgeschichte gelüftet: die Besiedlung unseres Planeten. Schon lange versuchen Archäologen, die Ausbreitung des modernen Menschen nachzuvollziehen. Bislang gingen sie davon aus, dass der Homo sapiens von Afrika aus nach Europa und Asien wanderte. Vor rund 13.000 Jahren erreichte er den amerikanischen Kontinent über die Beringstraße. Doch nun behauptet ein Forscherteam um den französischen Archäologen Eric Boëda, der Mensch hätte seinen Fuß viel früher auf amerikanischen Boden gesetzt, und zwar bereits vor 25.000 Jahren. Ein spektakulärer Fund stellt alle bisherigen Theorien über die ersten Amerikaner infrage: Der Fund stammt aus dem Nationalpark Serra da Capivara, der bereits für andere archäologische Schätze bekannt ist. An den steilen Felswänden wurden dort bereits vor einem halben Jahrhundert zahllose prähistorische Felszeichnungen entdeckt. Die brasilianische Archäologin Niède Guidon machte sich in den 80er Jahren an die Datierung der Felszeichnungen. Sie untersuchte den Boden unterhalb der Felswände und fand Steine, die ihrer Ansicht nach von Menschen bearbeitet wurden, also mit Werkzeugen. Sie schätzt sie auf ein Alter von 32.000 Jahren. Die Veröffentlichung ihrer Ergebnisse in der Fachzeitschrift "Nature" schlägt hohe Wellen. Noch nie ist ein so altes Artefakt auf dem amerikanischen Kontinent gefunden worden. Viele amerikanische Forscher bezweifeln die Richtigkeit der Datierung und nehmen an, die Steine seien bloße Geofakte, also von der Natur geformte Steine. Eric Boëda, Experten für prähistorische Werkzeuge, führt nun ihre Forschungen fort. Wurden diese Steine tatsächlich von Menschenhand bearbeitet, und auf wann lassen sie sich datieren?

Donnerstag, 16. Februar 2017 - 17:30 - 18:25 Uhr arte
Leonardo da Vinci - Das Geheimnis der schönen Prinzessin

Donnerstag, 16. Februar 2017 - 19:00 - 19:30 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA
Regisseurin Viola Baier erweckt zwei Marzipanfiguren zum Leben - auf der Spitze einer Hochzeitstorte. Sie beginnen, sich ihr perfektes Eheleben aus dem Kuchenteig aufzubauen. Als jedoch Meinungsverschiedenheiten auftreten, bekommt ihr zuckersüßes Leben einen bitteren Beigeschmack

Donnerstag, 16. Februar 2017 - 19:15 - 20:00 Uhr Tagesschau24
Deutsche Städte nach '45 - Bomben und Bausünden

Donnerstag, 16. Februar 2017 - 19:30 - 20:15 Uhr ZDF info
Kriminelle Karrieren - Wolfgang Beltracchi - Der Meisterfälscher

Freitag, 17. Februar 2017

Freitag, 17. Februar 2017 - 00:05 - 02:35 Uhr SF1
Mr. Turner - Meister des Lichts
Spielfilm, 2014
In der Interpretation des britischen Filmemachers Mike Leigh ist der romantische Maler Joseph Mallord William Turner (1775 bis 1851) ein Brummbär epischen Ausmasses. Schwer vorstellbar, dass dieser eigenwillige Grantler Landschaftsbilder schuf, die von einer enormen schöpferischen Kraft, einer einzigartigen Sensibilität für Natur, Gespür für Ästhetik und einem wachen, hellen, aufrührerischen Geist künden. So verkörpert Timothy Spall diesen Antihelden von nahezu Dickens'schem Format nicht als Sympathieträger, sondern als cholerischen, misogynen, unfreundlichen Klotz. Oftmals grunzend, von wenig anziehendem Wesen und Aussehen, ein Berserker, der auf die Leinwand spuckt und es sich dank seines Erfolgs und wachsenden Wohlstands leisten kann, ein unabhängiges Leben ohne Rücksicht auf Frau und Kinder zu führen. Mike Leighs Film setzt 1825 ein, als Turner bereits zu den Arrivierten gehört. Sein Malstil verändert sich, wird immer weniger gegenständlich. Unverständnis und Ablehnung schlägt ihm entgegen, doch das berührt den Eigenwilligen kaum. Turner kehrt nach einer Reise in die Niederlande zurück nach London, in das kleine einfache Häuschen, wo er mit seinem Vater und einer Haushälterin lebt. Ursprünglich arbeitete der Vater als Barbier; jetzt betreiben beide das Kunstbusiness als Manufaktur. Der alte Turner organisiert das Haus, die Farben und die Leinwände; der junge produziert Kunst. Als der Alte stirbt, findet Turner Trost bei der 25 Jahre jüngeren Sophie Booth , einer einfachen Frau und zweifachen Witwe. Schliesslich werden die beiden ein Paar. Sophies stille Zuneigung lässt Turner zwar nicht unbedingt umgänglicher werden, befeuert aber seine Kreativität, die ihn einen Malstil entwickeln lässt, der in seiner Kühnheit seinesgleichen sucht.

Freitag, 17. Februar 2017 - 07:10 - 07:35 Uhr arte
Xenius - Hightech in der Archäologie
Magazin

Freitag, 17. Februar 2017 - 09:30 - 10:00 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA

Freitag, 17. Februar 2017 - 10:15 - 11:00 Uhr alpha
Tele-Akademie: Jun. Prof. Dr. Christian Papsdorf - Über die Wechselwirkungen zwischen Internet und Gesellschaft

Freitag, 17. Februar 2017 - 17:00 - 17:15 Uhr alpha
Kunstraum - Wolfram Kastner: "Sisyphos"

Freitag, 17. Februar 2017 - 17:30 - 18:25 Uhr arte
Mona Lisa, ein lächelndes Rätsel
GB, 2015
Für Millionen von Menschen weltweit ist das Porträt der Mona Lisa ein Kunstwerk ohnegleichen. Wahrscheinlich handelt es sich um das bekannteste, meistgesehene und meistkopierte Gemälde aller Zeiten. Über 500 Jahre lang galt Leonardo da Vincis Meisterwerk als ebenso einzigartig wie rätselhaft. Kein anderes Werk hat Kunsthistoriker je in gleichem Maße dazu motiviert, seine Geheimnisse zu ergründen. Denn das Porträt wirft viele Fragen auf: Wer war das Modell? Gibt es von dem Bild mehrere Versionen? Wann wurde es in Auftrag gegeben, und wann wurde es fertiggestellt? Bislang wurde angenommen, bei der auf dem Gemälde dargestellten Dame handle es sich um Lisa del Giocondo, die Frau eines florentinischen Kaufmanns. Doch entspricht diese Annahme den historischen Tatsachen? Umfassende Recherchen und innovative Techniken förderten jetzt neue Erkenntnisse zutage. Dank eines Exklusivzugangs zum Stadtarchiv von Florenz konnten erstmals lange unbeachtet gebliebene Dokumente ausgewertet werden, und die Technologie erlaubte eine faszinierende Entdeckung: Unter dem allen bekannten Bild liegen weitere, dem Auge verborgene Farbschichten. Im Verlauf einer spannenden Ermittlungsarbeit beginnt der Kunsthistoriker Andrew Graham-Dixon die Geheimnisse der Mona Lisa aufzudecken. Die Schlussfolgerungen könnten alles infrage stellen, was man über Leonardo da Vinci und die von ihm geschaffene Kunstikone zu wissen glaubte. Wer ist die Dame auf dem Renaissancegemälde wirklich? Ist es möglich, dass die „echte“ Mona Lisa unter der Oberfläche des Bildes versteckt ist?

Freitag, 17. Februar 2017 - 21:17 - 22:00 Uhr Tagesschau24
Deutsche Städte nach '45 - Abriss und Protest
2017
Anfang der 1960er Jahre war der Wiederaufbau in Deutschland weitgehend abgeschlossen, die Wohnungsnot fast überall beseitigt - eine große Leistung. Die Leitlinien der modernen Stadt, die autogerechte Stadtlandschaft mit den weitläufigen Hochhaussiedlungen auf der grünen Wiese, stießen jedoch zunehmend auf Widerstand. Architekten und Planer hatten in den 1950er Jahren eine moderne, schöne, neue Welt versprochen, doch die Versprechungen konnten in den 1960ern an der Wirklichkeit gemessen werden. Und die war, oft genug, öd und trist. Ausgerechnet die Jungen rebellierten gegen die moderne Stadt. Sie lehnten die Trabantenstädte auf der grünen Wiese ab und besetzten die historischen Stadtquartiere in der Innenstadt. Der zweite Teil der zweiteiligen Radio-Bremen-Dokumentation über Deutschlands Wiederaufbau beschäftigt sich mit diesem Protest der Stadtbewohner und zeigt von Hamburg über Köln, Bochum, Hannover, München, Erfurt oder Regensburg, wo sie Schlimmeres verhüten konnten und wo sie scheiterten. Und er zeigt auch, wie beispielsweise Frankfurt in letzter Konsequenz den Wiederaufbau der Nachkriegszeit geradezu rückgängig macht - bis heute.Dass Frankfurt zu einem Zentrum des Widerstandes wurde, ist dabei kein Zufall. Frankfurt wurde nach dem Krieg besonders modern wieder aufgebaut. Als auch noch eines der letzten Quartiere zugunsten vieler Bürohochhäuser abgerissen werden sollte, gingen die Studenten auf die Barrikaden. Bislang wenig beachtet: Flankiert wurde der Protest der Studenten in vielen Städten von bürgerlichen Initiativen, wie beispielsweise in Regensburg. Wo sie sich zusammen taten, war der Protest besonders erfolgreich. Gemeinsam haben Bürgen und Studenten die immer gigantischer werdenden Pläne von Planern und Architekten in den 1960er und 1970er Jahren verhindern können. Sonst hätte Deutschland heute so manches Kulturerbe weniger.

Samstag, 18. Februar 2017

Samstag, 18. Februar 2017 - 02:50 - 03:45 Uhr arte
RLF: Kunstprotest aus Berlin
2013
Angeblich gibt es kein richtiges Leben im Falschen. Das spüren auch westliche Protestbewegungen wie Attac, Femen oder Occupy, wenn ihr Widerstand von kapitalistischen Unternehmen aufgesogen und in der Werbung vermarktet wird. Nicht nur Jeans lassen sich mit Models in Protestästhetik gut verkaufen. Da kommt jeder gegen den Kapitalismus geworfene Stein als Bumerang zu den Demonstranten zurück. Die Kunst-Protestbewegung RLF aus Berlin will nun den Kapitalismus mit eigenen Waffen schlagen. Ein Designprofessor, ein Künstler und eine Politaktivistin gehen dafür auf die Straße und kooperieren gleichzeitig mit großen Mode-Labels. RLF sucht das "richtige Leben im falschen", dreht den Spieß um und verkauft den Protest an den Kapitalismus. Wer mit viel Geld Kunst - und Designobjekte erwirbt, investiert in die Revolutionsbewegung. Der Filmemacher Alexander Dluzak begleitet die Kunst-Protestbewegung RLF seit den 1.-Mai-Demonstrationen 2013 in Berlin. Köpfe der Bewegung sind der Designprofessor Friedrich von Borries, der Künstler Mikael Mikael und die professionelle Politaktivistin Slavia. Anders als Occupy und andere kapitalismuskritische Organisationen positioniert sich RLF nicht außerhalb des kritisierten Systems, sondern nutzt bewusst dessen Mechanismen, um, so die Gründer, "den Kapitalismus mit eigenen Waffen zu schlagen". ARTE begleitet in dieser Dokumentation die Aktivitäten dieses Kunstprotestes bei der Zusammenarbeit mit großen Labels, Demonstrationen, Ausstellungsprojekten und den sich zwangsläufig ergebenden Konflikten. Am Ende steht die junge Bewegung vor einer Zerreißprobe: Kann man den Kapitalismus mit eigenen Waffen schlagen? Ist ein "richtiges Leben im falschen" wirklich möglich?

Samstag, 18. Februar 2017 - 04:15 - 05:00 Uhr Phoenix
Der Knochenjäger - Der Maya-Krieger von Caracol

Samstag, 18. Februar 2017 - 04:45 - 05:30 Uhr ZDF info
ZDF-History - Die großen Mauern der Geschichte
[noch keine Mexiko-Mauer dabei...]

Samstag, 18. Februar 2017 - 05:00 - 05:45 Uhr Phoenix
Der Knochenjäger - Das verlassene Aymarakind

Samstag, 18. Februar 2017 - 05:00 - 05:25 Uhr arte
Augenschmaus - Das Stundenbuch des Herzogs von Berry
Kunst und Kochen

Samstag, 18. Februar 2017 - 05:30 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Winter Elegance

Samstag, 18. Februar 2017 - 05:45 - 07:15 Uhr Phoenix
Ägyptens zehn größte Geheimnisse
Discovery/2006

Samstag, 18. Februar 2017 - 10:25 - 10:40 Uhr SF1
Die Schweiz bauen, Folge 5: Architekturschule Mendrisio

Samstag, 18. Februar 2017 - 11:45 - 12:15 Uhr MDR
Design-Legende und Zuhause - Die Meisterhäuser von Dessau
Sie sind die berühmteste Künstlerkolonie des 20. Jahrhundert. Und sie gelten heute noch als Paradebeispiel für ein Wohnen der Zukunft: die Bauhaus-Meisterhäuser in Dessau. "Sie waren der Inbegriff des modernen Wohnens und ihrer Zeit um mindestens 30 Jahre voraus", erzählt Ralph Walter Hagemann stolz. Er verbrachte seine Kindheit in den Meisterhäusern und lebt jetzt in Südafrika. Für die MDR-Dokumentation kehrt er extra nach Dessau zurück. Die ersten Bewohner zogen im Sommer vor genau 90 Jahren ein - Bauhausdirektor Walter Gropius und die Lehrer des Neuen Bauhauses, das am 4. Dezember 1926 in Dessau eröffnet wurde. Bauhausvater Gropius höchstpersönlich hatte die typischen Formen entworfen: Sonnenterrassen, gerade Linien, große Fenster, praktisches Mobiliar. Seine Vision scheint auch heute nichts von ihrer Modernität verloren zu haben. Auch deswegen ist der Ruf der kleinen Siedlung damals wie heute legendär. Die Bewohner der Häuser waren Künstler von Weltrang, unter ihnen Wassily Kandinsky, Lyonel Feininger, Oskar Schlemmer und Paul Klee. Sie machten Dessau zum Zentrum der Avantgarde und zum beliebten Ausflugsziel der Einheimischen. Conrad Feininger, Enkel von Lyonel Feininger, zitiert aus einem Brief seines Großvaters, dass immer wieder Menschenmassen in die Siedlung pilgerten und durch die großen Fenster "das Bauhaus praktisch zu Tode starrten". 1945, als die Bauhäusler bereits von den Nazis vertrieben waren, erlebte der heute 86jährige Ralph Walter Hagemann am 7. März 1945 die Luftangriffe von Dessau und wurde damit Zeuge, wie die schönste Wohnsiedlung der Moderne im Bombenhagel unterging. Die Ur-Dessauerin Renate Fröbe konnte als Kind von ihrem Elternhaus auf die Trümmer schauen und spielte gelegentlich zwischen den Meisterhaus-Steinen. Zu DDR Zeiten verfolgte sie den weiteren Verfall und den Wiederaufbau der Häuser und blickt heute auf eine wieder aufgebaute Siedlung. Heute wohnen und arbeiten in zwei Häusern seit kurzem wieder Künstler. Bauhaus-Residenz-Künstlerin Gabi Schillig berichtet, wie es sich in einem Weltkulturerbe lebt und kommt dabei zu überraschend gruseligen Erkenntnissen. Wie wohnte und arbeitete es sich vor 90 Jahren in den Häusern? Wie gingen die Nazis mit dem Bauhaus um und was machte die DDR mit dem Erbe? Und wieviel "Meisterhäuser" steckt in den Plattenbauten der DDR?

Samstag, 18. Februar 2017 - 13:15 - 14:00 Uhr Tagesschau24
Deutsche Städte nach '45 - Abriss und Protest

Samstag, 18. Februar 2017 - 16:00 - 16:30 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA

Samstag, 18. Februar 2017 - 16:30 - 17:15 Uhr Phoenix
Magische Orte - Mexiko - Die rätselhafte Welt der Maya

Samstag, 18. Februar 2017 - 18:30 - 19:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - The Footbridge

Samstag, 18. Februar 2017 - 19:00 - 19:15 Uhr alpha
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Lamu (Kenia) - Die magische Steinstadt

Samstag, 18. Februar 2017 - 21:15 - 21:45 Uhr Phoenix
Die großen Fälscher der Geschichte

Samstag, 18. Februar 2017 - 21:35 - 22:05 Uhr 3sat
Der Meisterfälscher - Wolfgang Beltracchi porträtiert Barabara Schöneberger

Samstag, 18. Februar 2017 - 22:05 - 22:30 Uhr 3sat
Der Meisterfälscher - Wolfgang Beltracchi porträtiert Reinhold Messner

Sonntag, 19. Februar 2017

Sonntag, 19. Februar 2017 - 00:15 - 00:40 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Winter's Grace

Sonntag, 19. Februar 2017 - 00:40 - 01:05 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Tranquil Seas

Sonntag, 19. Februar 2017 - 01:05 - 01:30 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Island in the Wilderness

Sonntag, 19. Februar 2017 - 01:30 - 01:55 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Light at the Summit

Sonntag, 19. Februar 2017 - 01:55 - 02:25 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Crimson Oval

Sonntag, 19. Februar 2017 - 02:25 - 02:50 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Majestic Peaks

Sonntag, 19. Februar 2017 - 02:50 - 03:15 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Splendor of Autumn

Sonntag, 19. Februar 2017 - 03:15 - 03:40 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Home Before Nightfall

Sonntag, 19. Februar 2017 - 03:40 - 04:10 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Winter Lace

Sonntag, 19. Februar 2017 - 04:10 - 04:35 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Golden Morning Mist

Sonntag, 19. Februar 2017 - 04:20 - 04:45 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Das Geheimnis der Nazca-Linien
In der Nazca-Ebene am Fuß der peruanischen Anden lüftet ein Archäologenteam ein faszinierendes Geheimnis. Anfang des letzten Jahrhunderts entdeckte der amerikanische Anthropologe Paul Kosok beim Überfliegen der südperuanischen Wüste seltsame Muster am Boden: die berühmten Nazca-Linien. Seither geben diese Zeichnungen Anlass zu den wildesten Theorien. Warum erschuf das Nazca-Volk, das zwischen 200 vor und 600 nach Christus in den nahegelegenen fruchtbaren Tälern Ackerbau betrieb, diese Figuren aus Stein und Sand? Wie brachten sie es fertig, auf einer Fläche von rund 450 Quadratkilometern so viele Linien zu zeichnen? Welches Ziel verfolgten sie damit? Ein Team aus deutschen und peruanischen Wissenschaftlern ist nun überzeugt, das Rätsel gelöst zu haben. Peter Eeckhout reist in die peruanische Wüste und trifft dort den Archäologen Markus Reindel, der seit 20 Jahren die rätselhaften Bodenzeichnungen, die auch als Geoglyphen bezeichnet werden, erforscht. Gemeinsam mit seinem peruanischen Kollegen Johny Isla erstellte Reindel mit Hilfe hochauflösender Luftaufnahmen ein Computermodell der Nazca-Wüste. In dem virtuellen Modell sind kleine Steinhügel, sogenannte Tumuli, erkennbar. Bei einem Besuch der laufenden Ausgrabungsarbeiten an einem der Steinhügel erklärt Markus Reindel, wie die Geoglyphen hergestellt wurden. Bei ihren Ausgrabungen legten die Archäologen Plattformen frei, die wahrscheinlich als Altäre für Opfergaben dienten. Darin fanden die Forscher Opfergaben wie Keramikscherben, Pflanzenfasern, Erzeugnisse aus dem Tal, Krebsscheren. Es wird deutlich, dass es sich um einen Kultplatz der Nazca handeln muss ...

Sonntag, 19. Februar 2017 - 04:35 - 04:40 Uhr ZDF
zdf.formstark

Sonntag, 19. Februar 2017 - 04:45 - 05:15 Uhr Phoenix
Die großen Fälscher der Geschichte

Sonntag, 19. Februar 2017 - 05:30 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Evening's Peace

Sonntag, 19. Februar 2017 - 07:45 - 08:15 Uhr Phoenix
Die großen Fälscher der Geschichte

Sonntag, 19. Februar 2017 - 09:15 - 10:00 Uhr Tagesschau24
Deutsche Städte nach '45 - Bomben und Bausünden

Sonntag, 19. Februar 2017 - 10:20 - 11:05 Uhr ZDF neo
Terra X - Pyramiden in Amerika - Die Kultbauten der Indianer

Sonntag, 19. Februar 2017 - 10:30 - 11:15 Uhr Phoenix
Magische Orte - Mexiko - Die rätselhafte Welt der Maya

Sonntag, 19. Februar 2017 - 11:05 - 11:50 Uhr ZDF neo
Terra X - Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie - Das Rätsel von Machu Picchu

Sonntag, 19. Februar 2017 - 11:15 - 11:40 Uhr arte
Augenschmaus - Die Ricotta-Esser von Vincenzo Campi
Kunst und Kochen

Sonntag, 19. Februar 2017 - 11:50 - 12:35 Uhr ZDF neo
Terra X - Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie - Das Wunder am Indus

Sonntag, 19. Februar 2017 - 12:15 - 12:45 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Mystic Mountain

Sonntag, 19. Februar 2017 - 12:35 - 13:20 Uhr ZDF neo
Terra X - Sturm über Europa - Kimbern und Teutonen

Sonntag, 19. Februar 2017 - 12:45 - 13:00 Uhr alpha
Kunstraum - Wolfram Kastner: "Sisyphos"

Sonntag, 19. Februar 2017 - 13:00 - 13:15 Uhr alpha
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Lamu (Kenia) - Die magische Steinstadt

Sonntag, 19. Februar 2017 - 13:00 - 13:45 Uhr ZDF info
Apokalypse der Neandertaler - Die Ankunft des Homo Sapiens

Sonntag, 19. Februar 2017 - 13:20 - 14:00 Uhr ZDF neo
Terra X - Sturm über Europa - Varusschlacht und Gotensaga

Sonntag, 19. Februar 2017 - 14:00 - 14:45 Uhr ZDF neo
Terra X - Sturm über Europa - Der Kampf um Rom

Sonntag, 19. Februar 2017 - 14:45 - 15:30 Uhr ZDF neo
Terra X - Sturm über Europa - Die Erben des Imperiums

Sonntag, 19. Februar 2017 - 15:15 - 16:00 Uhr BR
Traumhäuser wiederbesucht - Ein Baumhaus, eine Maschinenhalle und eine Scheune

Sonntag, 19. Februar 2017 - 19:30 - 20:15 Uhr ZDF
Terra X - Sensationsfund in Brasilien - Die ersten Amerikaner

Sonntag, 19. Februar 2017 - 19:30 - 20:00 Uhr Phoenix
Die großen Fälscher der Geschichte

Montag, 20. Februar 2017

Montag, 20. Februar 2017 - 01:35 - 02:20 Uhr BR
Traumhäuser wiederbesucht - Ein Baumhaus, eine Maschinenhalle und eine Scheune

Montag, 20. Februar 2017 - 02:45 - 03:30 Uhr ZDF
Terra X - Sensationsfund in Brasilien - Die ersten Amerikaner

Montag, 20. Februar 2017 - 03:40 - 04:10 Uhr arte
Meisterschüler von ... Valérie Favre
2013
Ein Jahr im Leben von Lara Goldmann, Philipp Rössle und mit ihnen Valérie Favre. Ein Jahr an der Berliner Universität der Künste. Zwei Meisterschüler, eine Professorin und die Vorbereitung auf den Abschied. Wie soll die letzte große Arbeit aussehen? Was kann man jetzt noch lernen? Lara Goldmann ist Meisterschülerin, sie hat ihr letztes Jahr an der Berliner Universität der Künste vor sich. Die junge Künstlerin beschäftigt sich viel mit Installationen und der Frage, wie man mit Material Räume verändern kann. Ihre Professorin ist die berühmte Künstlerin Valérie Favre. Gebürtig aus der französischen Schweiz, ist sie heute eine der bekanntesten Malerinnen ihrer Generation und eine strenge Lehrerin, aber auch eine sehr unterstützende Kraft. Philipp Rössle, ebenfalls Meisterschüler, ist Maler. Er weiß sehr genau, was er will und stellt sich selbstbewusst der Kritik seiner Professorin. Valérie Favre möchte ihre Meisterschüler animieren, sich mit vielen Dingen zu beschäftigen, unter anderem mit Lesen, Musik und Theater. Sie will sie dazu ermutigen, in ihren Kunstwerken noch weiter zu gehen, als bisher. Während des Meisterschülerjahres hat Favre selbst eine große Einzelausstellung im Berliner Kunstverein. Lara Goldmann läuft durch die Ausstellung und überlegt, wie sie ihre Meisterschülerausstellung gestalten will, sucht dabei den Rat ihrer Professorin. Diese weiß immer, wo ihre Meisterschülerin in ihren Arbeiten hinmöchte. Das schafft sofort Vertrauen.

Montag, 20. Februar 2017 - 04:15 - 05:00 Uhr ZDF info
Der zwei Millionen Jahre alte Junge

Montag, 20. Februar 2017 - 04:20 - 05:10 Uhr Phoenix
Die Michaelergruft - Expedition in die Stadt der Toten
2014
Der Film begleitet exklusiv eine Grabung unter der Michaeler Kirche. Die Wissenschaftler wollen eine seit mehr als dreihundert Jahren verschlossene Gruft öffnen

Montag, 20. Februar 2017 - 05:30 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Valley of Tranquility

Montag, 20. Februar 2017 - 09:25 - 11:05 Uhr arte
Pracht und Prunk an der Loire: Schloss Chambord

Montag, 20. Februar 2017 - 10:15 - 11:00 Uhr ZDF info
Moderne Wunder - Gebaut für die Ewigkeit
2010

Montag, 20. Februar 2017 - 16:35 - 17:00 Uhr arte
Magische Gärten - Alcázar

Montag, 20. Februar 2017 - 18:00 - 18:15 Uhr alpha
Ich mach's! - Fotomedienfachmann/-frau

Montag, 20. Februar 2017 - 22:05 - 22:25 Uhr One
Falco sitzt Modell beim Malerfürsten Ernst Fuchs
Der bekannte österreichische Maler Ernst Fuchs (1930 - 2015) portraitierte FALCO 1987 in seinem Wiener Atelier in der Fuchs-Villa. Hier saßen dem Malerfürsten neben Falco viele andere berühmte Persönlichkeiten gegenüber, wie z. B. Placido Domingo, Edward Teller oder Oskar Werner. Als renommierter Maler, Graphiker, Bildhauer, Bühnenbildner, Architekt, Komponist und Designer pflegte Ernst Fuchs Freundschaften mit den ganz Großen der Szene. Der Dialog, den Falco und Ernst Fuchs während des Malens führten, wurde aufgezeichnet und anlässlich des 50. Geburtstages von Falco im ORF ausgestrahlt.

Dienstag, 21. Februar 2017

Dienstag, 21. Februar 2017 - 01:15 - 01:45 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Mystic Mountain

Dienstag, 21. Februar 2017 - 04:30 - 05:10 Uhr Phoenix
Magische Orte - Mexiko - Die rätselhafte Welt der Maya

Dienstag, 21. Februar 2017 - 05:50 - 06:35 Uhr ZDF neo
Terra X - Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie - Das Rätsel von Machu Picchu

Dienstag, 21. Februar 2017 - 07:30 - 07:45 Uhr alpha
Ich mach's! - Fotomedienfachmann/-frau

Dienstag, 21. Februar 2017 - 15:50 - 16:15 Uhr arte
Magische Gärten - Courances

Mittwoch, 22 Februar 2017

Mittwoch, 22 Februar 2017 - 00:30 - 01:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - New Day's Dawn

Mittwoch, 22 Februar 2017 - 07:30 - 08:13 Uhr ZDF info
Das manipulierte Bild

Mittwoch, 22 Februar 2017 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Van Nelle Fabrik in Rotterdam, Niederlande - Monumente aus Stahl und Glas

Mittwoch, 22 Februar 2017 - 09:25 - 11:05 Uhr arte
Wahn, Wut oder Wollust? - Das Ohr von Vincent van Gogh
s. 14. Februar

Mittwoch, 22 Februar 2017 - 12:00 - 12:45 Uhr ZDF info
Geheimnisse der digitalen Revolution - PCs erobern die Welt

Mittwoch, 22 Februar 2017 - 15:50 - 16:15 Uhr arte
Magische Gärten - Botanischer Garten von Padua

Mittwoch, 22 Februar 2017 - 17:30 - 18:25 Uhr arte
Mona Lisa, ein lächelndes Rätsel

Mittwoch, 22 Februar 2017 - 20:15 - 21:15 Uhr Servus TV
Terra Mater - Das Mona Lisa-Rätsel

Mittwoch, 22 Februar 2017 - 21:45 - 22:00 Uhr alpha
Kunstraum - Christian Schnurer Tamar Maya Sharabi: "Transport a Smell of Revolution"
Ein ausgebranntes Privatfahrzeug eines tunesischen Polizisten trägt den Geschmack der Revolution aus dem fernen Tunesien in die Maximilianstrasse Münchens. Wozu der Aufwand? Immerhin kostet es Geld, Zeit und Mühen, ein total ausgebranntes Fahrzeug von Afrika nach Europa zu importieren. Zolltechnisch gesehen ohnehin ein exotisches Vorgehen! Schrott gehört doch nach Afrika und nicht ins weißblaue München, so die landläufige Meinung.
Doch genau darum geht es den Künstlern Tamar Maya Sharabi und Christian Schnurer. Sie wollen mit ihrer Aktion Dinge vermitteln, die kein Bericht, keine Nachricht und auch keine Reportage ausdrücken können: sie wollen ein Gefühl, eine Stimmung, oder eben den Geschmack von Revolution zu uns transportieren.
"Ich suche bei meinen Projekten im öffentlichen Raum immer nach maximalen Kontrasten, und setze zum Beispiel ein Schrottfahrzeug hinein in unsere pikfeine hochkommerzialisierte Welt. Damit möchte ich das Bild verändern, das wir von der Welt haben. Denn von dem, was in Nordafrika wirklich passiert, haben wir sehr wenig Vorstellung", so schildert Christian Schnurer sein Konzept.
Tatsächlich ist der Polizist aus Tunesien, dessen Fahrzeug von einer aufgebrachten Menge in Brand gesetzt wurde, ein kleines sogenanntes Bauernopfer, Ventil einer allgemeinen Frustration über die tatsächlich politisch Verantwortlichen, die sich zum Zeitpunkt der Rebellion in Hishria, einem kleinen Ort in Tunesien, bereits aus dem Staub gemacht haben. Dies erfährt der Betrachter in München durch eine Audio-Installation, die die Künstler ins ausgebrannte Fahrzeug eingebaut haben. Die Frage nach Recht und Unrecht stellt sich so ganz direkt und persönlich.
"Das ist ein Haufen Scheiße und keine Kunst, und der Künstler ist ein großes Arschloch", schreibt ein anonymer Passant auf die Ankündigungstafel. "Ich hatte noch nie so viele Aggressionen auf ein Kunstwerk von mir", resümiert Christian Schnurer. Und Tamar Maya Sharabi ergänzt: "Der Tunesier, der als Portier im Hotel Vier Jahreszeiten arbeitete und täglich an unserem Kunstwerk vorbeilaufen musste, sorgte sich um das Ansehen seines Landes. Er meinte, das Fahrzeug würde suggerieren, es gäbe jetzt nur noch ausgebrannte Fahrzeuge in Tunesien. Dabei gibt es doch dort so viel Schönes!"

Mittwoch, 22 Februar 2017 - 22:20 - 23:15 Uhr arte
Der Schatz von Timbuktu - Eine Rettungsgeschichte
2016
Als Dschihadisten im März 2012 den Norden Malis eroberten, zerstörten sie zahlreiche Mausoleen und verbrannten mehr als 4.000 historische Handschriften der einstigen Universitätsstadt Timbuktu. Doch - und dies ist die ermutigende Geschichte der Dokumentation von Lutz Gregor - einige tapfere Menschen konnten die meisten der über 300.000 Manuskripte in riskanten Geheimtransporten an sichere Orte bringen und so das einzigartige Kulturerbe vor der Zerstörung bewahren. Die Buddha-Statuen in Afghanistan, die assyrischen Skulpturen im Museum von Mossul, die Ruinen von Nimrod, die Tempel von Palmyra: Wenn Islamisten die Macht übernehmen, sind Schätze des Weltkulturerbes, die nicht in ihr religiös-fundamentalistisches Weltbild passen, ernsthaft bedroht. Ihre medienwirksame Strategie des Bildersturms und des Terrors gegen Kulturgut zielt auf die Zerstörung historisch gewachsener Identität und völkerverbindender kultureller Gemeinsamkeiten. Meist steht die Weltgemeinschaft hilflos vor dem Vandalismus der "Gotteskrieger", da sie keinen militärischen Zugang zu den besetzten Kulturstätten hat.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 00:30 - 01:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Winter in Pastel

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 02:15 - 02:55 Uhr ZDF neo
Terra X - Sturm über Europa - Kimbern und Teutonen

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 02:55 - 03:40 Uhr ZDF neo
Terra X - Sturm über Europa - Varusschlacht und Gotensaga

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 03:00 - 03:55 Uhr arte
Mark Lombardi - Kunst und Konspiration
2011
Der New Yorker Künstler Mark Lombardi war bekannt für seine Soziogramme, in denen er politisch-ökonomische Machtstrukturen darstellte. Sein plötzlicher Tod im Jahr 2000 hinterlässt vor allem Misstrauen gegenüber den offiziellen Ermittlungen, aber auch Spekulationen zur kriminalistischen Bedeutsamkeit seines Werks: Ist es wahr, dass sich Mark Lombardi das Leben genommen hat oder wurde er das Opfer einer Verschwörung? Litt der Künstler unter Verfolgungswahn oder wurde er tatsächlich beschattet? Welche Rolle spielt sein Meisterwerk BCCI in den Ermittlungen des FBI zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001? "Mark Lombardi - Kunst und Konspiration" erkundet mittels der Bilder des Künstlers die Abgründe von Geld und Politik. Lombardi war gierig nach Informationen. Was er suchte, war und ist jedem zugänglich. Wer beeinflusst politische Entscheidungen? Wie verlaufen die Geldflüsse? Auf kleinen Karteikarten sammelte er sein enormes Wissen - eine Kartographie der Macht. 14.000 solcher Karten hat Lombardi hinterlassen. Sein eigentliches Genie aber lag in der Verknüpfung der Fakten zu einem komplexen Universum, das er in seinen wunderschönen und zugleich beunruhigenden Netzwerk-Diagrammen sichtbar machte. Lombardis Schicksal zeigt, wie viel Macht in Informationen steckt und welche Gefahren sie bergen. Der Dokumentarfilm bietet ein spannendes Künstlerporträt, das erkundet, wie Lombardis Werke entstanden sind und was sie bewirken.

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 03:40 - 04:25 Uhr ZDF neo
Terra X - Sturm über Europa - Der Kampf um Rom

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 04:25 - 05:10 Uhr ZDF neo
Terra X - Sturm über Europa - Die Erben des Imperiums

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 05:50 - 06:35 Uhr ZDF neo
Terra X - Pyramiden in Amerika - Die Kultbauten der Indianer

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Speicherstadt und Chilehaus in Hamburg, Deutschland - Hochburg des Freihandels

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 09:10 - 10:08 Uhr Servus TV
Terra Mater - Das Mona Lisa-Rätsel

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 10:00 - 10:15 Uhr alpha
Kunstraum - Christian Schnurer Tamar Maya Sharabi: "Transport a Smell of Revolution"

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 13:30 - 14:15 Uhr ZDF info
Petra - Stadt im Fels
2009

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 14:15 - 15:00 Uhr ZDF info
Schätze des alten Ägypten - Der Große Tempel des Ramses

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 15:00 - 15:45 Uhr ZDF info
Weltwunder Cheops-Pyramide - Denkmal für die Ewigkeit

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 16:00 - 16:55 Uhr Servus TV
Die Entstehung großer Kulturen - Alexanders Griechenland

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 16:45 - 17:10 Uhr arte
Magische Gärten - Gravetye

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 18:45 - 19:30 Uhr ZDF info
Aufgedeckt: Geheimnisse des Altertums - Die Büste der Nofretete

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 19:00 - 19:30 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA
Die Filmakademie Bade-Württemberg ist bekannt für ihre preisgekrönten Animationsfilme von Studierenden. Einen davon zeigen wir am Donnerstag, 10. März: URS. Viele Jahre hat sich Urs um seine alte Mutter gekümmert. Doch nun begibt er sich mit ihr auf eine gefährliche Reise: Er trägt sie den Berg hinauf, um eine bessere Zukunft für sie beide zu finden. Doch seine Mutter will nicht fort von zu Hause…
Die Grundidee für den animierten Film trug Regisseur Moritz Mayerhofer jahrelang mit sich herum, doch erst als es an die Diplomarbeit ging, hatte er die nötigen Mittel und die Zeit, um das aufwendige Projekt realisieren zu können. Fast zwei Jahre Arbeit stecken in dem zehnminütigen Film, der beinahe komplett am Rechner entstand. Nur den Hintergrund hat Moritz Mayerhofer zuweilen gezeichnet - mit dem Programm Photoshop. Im Interview mit Kino-Kino Autor Florian Kummert beschreibt er den Arbeitsprozess einer Animation von der Zeichnung über die Bewegungs-Gestaltung mit Hilfe von echten Schauspielern bis zur fertig animierten und musikalisch gestalteten Produktion.
CAMPUS CINEMA hat Moritz Mayerhofer in seinem Atelier in Berlin besucht und erhält exklusive Einblicke in die kreative Arbeit eines erfolgreichen Animationsfilmers: URS wurde auf der Oscar-Shortlist in den Kreis der besten zehn Filme im Bereich Animation aufgenommen, er erhielt u.a. den Murnau-Kurzfilmpreis und das Prädikat "Besonders Wertvoll".

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 19:15 - 20:00 Uhr Tagesschau24
Deutsche Städte nach '45 - Abriss und Protest

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 19:30 - 20:15 Uhr ZDF info
Aufgedeckt: Geheimnisse des Altertums - Die Cheops-Pyramide

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 20:15 - 21:00 Uhr ZDF info
Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte - Die verlorene Stadt der Pharaonen

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 21:00 - 21:45 Uhr ZDF info
Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte - Das Geheimnis der Pyramidenstadt

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 21:45 - 22:30 Uhr ZDF info
Versunkene Metropolen - Operation Piramesse - Ramses verschollene Megacity

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 22:30 - 23:15 Uhr ZDF info
Versunkene Metropolen - Brennpunkt Hattusa - Machtzentrale der Hethiter

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 23:15 - 00:00 Uhr ZDF info
Versunkene Metropolen - Tatort Tucumé - Pyramidenstadt in Peru

Freitag, 24. Februar 2017

Freitag, 24. Februar 2017 - 04:35 - 04:40 Uhr ZDF
zdf.formstark

Freitag, 24. Februar 2017 - 07:30 - 07:35 Uhr SWR
Dennis Digital! - Eure Fragen zum Internet - Beruf: YouTuber

Freitag, 24. Februar 2017 - 09:30 - 10:00 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA

Freitag, 24. Februar 2017 - 14:00 - 14:15 Uhr alpha
Das Römer-Experiment - Wie sichern die Römer ihr Imperium?

Freitag, 24. Februar 2017 - 14:15 - 14:30 Uhr alpha
Das Römer-Experiment - Wie erobern die Römer die Welt?

Freitag, 24. Februar 2017 - 15:00 - 16:00 Uhr Servus TV
Terra Mater - Das Mona Lisa-Rätsel

Freitag, 24. Februar 2017 - 15:50 - 16:15 Uhr arte
Magische Gärten - Marqueses de Fronteira

Freitag, 24. Februar 2017 - 17:00 - 17:15 Uhr alpha
Kunstraum - Christian Schnurer Tamar Maya Sharabi: "Transport a Smell of Revolution"

Freitag, 24. Februar 2017 - 17:30 - 18:25 Uhr arte
Karthagos vergessene Krieger
2013
An den Quellflüssen des Amazonas forschen Archäologen nach den Spuren eines vor Jahrhunderten untergegangenen Volkes. Die Chachapoya hinterließen verborgene Totenstädte und die größte Festung Amerikas, Kuelap. Bis heute ist das Kriegervolk aus den Anden von Geheimnissen umgeben - insbesondere seine Herkunft ist ungeklärt. Nach jahrzehntelangen Recherchen glaubt nun der deutsche Kulturwissenschaftler Hans Giffhorn, das Rätsel um die Chachapoya lösen zu können. Den Hildesheimer Professor erinnern ihre steinernen Rundbauten an die zweitausend Jahre alten Bauwerke spanischer Kelten.

Freitag, 24. Februar 2017 - 20:15 - 21:05 Uhr Phoenix
Das Erlöschen von Imperien - Das Ende des Pyramidenzeitalters

Freitag, 24. Februar 2017 - 21:05 - 22:00 Uhr Phoenix
Das Erlöschen von Imperien - Das blühende Angkor geht unter

Freitag, 24. Februar 2017 - 21:15 - 22:15 Uhr Servus TV
Mystisches Salzkammergut
Es gibt viele "versunkene" Ortschaften in den Seen des österreichischen Salzkammerguts. Bereits vor 140 Jahren wurden im Mondsee Spuren von Pfahlbaudörfern entdeckt - und tausende Fundgegenstände aus der Jungsteinzeit. Am Naturhistorischen Museum in Wien beschäftigt man sich intensiv mit dieser Periode der Geschichte. Mit einem Unterwassersonar entdecken die Forscher im Hallstätter See die Überreste eines ehemaligen Waldes - in vierzig Metern Wassertiefe. Im Irrsee zeigen sich auf dem Seegrund zwei Steinkreise, in ihrer Form ähnlich der von Stonehenge

Freitag, 24. Februar 2017 - 22:00 - 22:15 Uhr Phoenix
Die Freitagsmoschee in Isfahan, Iran - Tausend Jahre islamische Kunst
2015
Die Freitagsmoschee ist eines der größten und ältesten Gotteshäuser des Iran. Bereits hundert Jahre nach Mohammeds Tod, gab es in der Oasenstadt Isfahan an diesem Platz eine umfriedete Gebetsstätte. Die gegenwärtige Anlage entstand im 10. und 12.Jahrhundert. Von den Seldschucken, über die Timuriden, bis zu den Safawiden, bis heute, immer waren es die besten Künstler und Handwerker ihrer Zeit, die die Bauten weiter ausschmückten oder restaurierten.

Samstag, 25. Februar 2017

Samstag, 25. Februar 2017 - 00:45 - 01:35 Uhr Phoenix
Das Erlöschen von Imperien - Das Ende des Pyramidenzeitalters

Samstag, 25. Februar 2017 - 01:35 - 02:30 Uhr Phoenix
Das Erlöschen von Imperien - Das blühende Angkor geht unter

Samstag, 25. Februar 2017 - 02:30 - 03:15 Uhr Phoenix
Das Mysterium von Angkor

Samstag, 25. Februar 2017 - 03:15 - 03:30 Uhr Phoenix
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen

Samstag, 25. Februar 2017 - 04:15 - 04:45 Uhr ZDF info
ZDF-History - Die verlorene Stadt der Gladiatoren

Samstag, 25. Februar 2017 - 05:05 - 05:30 Uhr arte
Augenschmaus - Die Ricotta-Esser von Vincenzo Campi
Kunst und Kochen

Samstag, 25. Februar 2017 - 05:20 - 05:35 Uhr ZDF
zdf.formstark

Samstag, 25. Februar 2017 - 05:30 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Hazy Day

Samstag, 25. Februar 2017 - 06:00 - 06:30 Uhr BR
X:enius - Tempelstadt Naga - Die verschüttete Hochkultur

Samstag, 25. Februar 2017 - 07:15 - 08:05 Uhr Phoenix
Das Erlöschen von Imperien - Das Ende des Pyramidenzeitalters

Samstag, 25. Februar 2017 - 08:05 - 09:00 Uhr Phoenix
Das Erlöschen von Imperien - Das blühende Angkor geht unter

Samstag, 25. Februar 2017 - 09:00 - 09:45 Uhr Phoenix
Das Mysterium von Angkor

Samstag, 25. Februar 2017 - 09:45 - 10:00 Uhr Phoenix
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen

Samstag, 25. Februar 2017 - 10:35 - 11:20 Uhr ZDF neo
Terra X - Pyramiden in Amerika - Die Kultbauten der Indianer

Samstag, 25. Februar 2017 - 11:20 - 12:05 Uhr ZDF neo
Terra X - Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie - Das Rätsel von Machu Picchu

Samstag, 25. Februar 2017 - 12:05 - 12:50 Uhr ZDF neo
Terra X - Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie - Das Wunder am Indus

Samstag, 25. Februar 2017 - 12:50 - 13:35 Uhr ZDF neo
Terra X - Sturm über Europa - Kimbern und Teutonen

Samstag, 25. Februar 2017 - 13:00 - 14:30 Uhr arte
Wahn, Wut oder Wollust? - Das Ohr von Vincent van Gogh
s. 14. Februar

Samstag, 25. Februar 2017 - 13:35 - 14:20 Uhr ZDF neo
Terra X - Sturm über Europa - Varusschlacht und Gotensaga

Samstag, 25. Februar 2017 - 14:20 - 15:00 Uhr ZDF neo
Terra X - Sturm über Europa - Der Kampf um Rom

Samstag, 25. Februar 2017 - 15:00 - 15:45 Uhr ZDF neo
Terra X - Sturm über Europa - Die Erben des Imperiums

Samstag, 25. Februar 2017 - 15:55 - 16:55 Uhr Servus TV
Mystisches Salzkammergut

Samstag, 25. Februar 2017 - 16:00 - 16:30 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA

Samstag, 25. Februar 2017 - 16:30 - 16:55 Uhr alpha
X:enius - Tempelstadt Naga - Die verschüttete Hochkultur

Samstag, 25. Februar 2017 - 17:15 - 18:05 Uhr Phoenix
Das Erlöschen von Imperien - Das Ende des Pyramidenzeitalters

Samstag, 25. Februar 2017 - 18:05 - 19:00 Uhr Phoenix
Das Erlöschen von Imperien - Das blühende Angkor geht unter

Samstag, 25. Februar 2017 - 19:00 - 19:15 Uhr alpha
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Kaya - Die heiligen Wälder der Mijikenda (Kenia)

Samstag, 25. Februar 2017 - 18:30 - 19:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Snowbound Cabin

Samstag, 25. Februar 2017 - 19:30 - 20:15 Uhr ZDF info
ZDF-History - Bilder, die Geschichte machten
2012
Es gibt Bilder mit großer Symbolkraft: der Kapuzenmann von Abu Ghraib, der Sprung in die Freiheit des Volkspolizisten Conrad Schumann, das stilisierte Konterfei von Ché Guevara oder Marilyn Monroe mit fliegendem Rock.

Samstag, 25. Februar 2017 - 20:15 - 21:00 Uhr Tagesschau24
Ostpreußens vergessene Schlösser

Samstag, 25. Februar 2017 - 22:15 - 22:40 Uhr 3sat
Der Meisterfälscher - Wolfgang Beltracchi porträtiert Mario Gomez

Samstag, 25. Februar 2017 - 22:40 - 23:10 Uhr 3sat
Der Meisterfälscher - Wolfgang Beltracchi porträtiert Marie Bäumer

Sonntag, 26. Februar 2017

Sonntag, 26. Februar 2017 - 01:30 - 01:50 Uhr One
Falco sitzt Modell beim Malerfürsten Ernst Fuchs

Sonntag, 26. Februar 2017 - 04:05 - 04:30 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Die Orkneyinseln: Ein Zentrum der Jungsteinzeit
Im Spätneolithikum, 3.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung, schrieben die Bewohner der britischen Inseln ihren Glauben in die Landschaft ein, indem sie Hunderte Steinblöcke aufrichteten und in Kreisen anordneten. Stonehenge südwestlich von London ist die wohl Berühmteste dieser Anlagen. Lange Zeit glaubte man, das spektakuläre Bauwerk sei Ende der Steinzeit die wichtigste Kultstätte Westeuropas gewesen. Doch ein archäologischer Zufallsfund widerlegte diese Theorie. Heute geht die Wissenschaft davon aus, dass in der Jungsteinzeit das spirituelle Zentrum Britanniens hoch oben im Norden lag - auf den Orkneyinseln. Peter Eeckhout reist zu dem Archipel vor der Nordküste Schottlands. Dort besucht er den Ring von Brodgar, eine Gruppe außergewöhnlicher Steinblöcke, sogenannter Megalithen, die 2.500 Jahre vor Christus aufgestellt wurden. Von den ursprünglich 60 Steinen, die einen fast perfekten Kreis bildeten, sind heute noch 27 erhalten. Es ist ein "Henge" wie Stonehenge, nur viel größer und deutlich älter. In Sichtweite des Brodgar-Rings befindet sich eine rituelle Stätte: die Stones of Stenness. 2003 entdeckten Archäologen im Herzen des neolithischen Orkney die Ruinen eines monumentalen Gebäudes. Bald schon stellten sie fest, dass es sich bei ihrer Entdeckung um einen der größten neolithischen Gebäudekomplexe Britanniens handelt. Sie tauften die Stätte "Ness of Brodgar", nach der Landzunge, auf der sie liegt. Die ungewöhnliche Dichte an archäologischen Funden bei der "Ness of Brodgar" legt nahe, dass es sich hierbei um eine bedeutende Pilgerstätte handelte.

Sonntag, 26. Februar 2017 - 05:30 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Divine Elegance

Sonntag, 26. Februar 2017 - 10:30 - 11:15 Uhr ZDF info
Imperium - Der letzte Kampf der Ritter

Sonntag, 26. Februar 2017 - 11:15 - 12:00 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Conwy Castle

Sonntag, 26. Februar 2017 - 11:20 - 11:45 Uhr arte
Augenschmaus - Die Konservenmacherinnen von Max Liebermann
Kunst und Kochen

Sonntag, 26. Februar 2017 - 12:00 - 12:45 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Ordensfestung Marienburg

Sonntag, 26. Februar 2017 - 12:15 - 12:45 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - New Day's Dawn

Sonntag, 26. Februar 2017 - 12:45 - 13:00 Uhr alpha
Kunstraum - Christian Schnurer - Tamar Maya Sharabi: "Transport a Smell of Revolution"

Sonntag, 26. Februar 2017 - 12:45 - 13:30 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Dover Castle

Sonntag, 26. Februar 2017 - 13:00 - 13:15 Uhr alpha
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Kaya - Die heiligen Wälder der Mijikenda (Kenia)

Sonntag, 26. Februar 2017 - 13:30 - 14:15 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Krak des Chevaliers

Sonntag, 26. Februar 2017 - 14:15 - 15:00 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Château Gaillard

Sonntag, 26. Februar 2017 - 14:30 - 15:35 Uhr Servus TV
Terra Mater - Das Mona Lisa-Rätsel

Sonntag, 26. Februar 2017 - 15:00 - 15:45 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Maurenfestung Gibralfaro

Sonntag, 26. Februar 2017 - 15:15 - 16:00 Uhr BR
Traumhäuser wiederbesucht - Eine Wohnskulptur und ein Haus wie ein Schmetterling

Sonntag, 26. Februar 2017 - 17:15 - 18:00 Uhr ZDF info
Kathedralen - Superbauten des Mittelalters

Sonntag, 26. Februar 2017 - 17:35 - 18:30 Uhr arte
Die Rückkehr des verborgenen Schatzes
2016
Es ist die größte Sammlung zeitgenössischer Kunst außerhalb Europas und den USA. Ihr Aufenthaltsort: der Keller des zeitgenössischen Museums in Teheran, dem TMOCA. Kaum ein Iraner hat diesen Kunstschatz je sehen können, der vor 40 Jahren auf Initiative der damaligen iranischen Kaiserin Farah Diba erworben wurde. Er sollte Anfang des Jahres in der Gemäldegalerie in Berlin gezeigt werden. Außenminister Steinmeier hat sich hierfür eingesetzt, die Islamische Republik ließ sich zunächst auf diesen Kulturaustausch ein.

Sonntag, 26. Februar 2017 - 18:30 - 19:00 Uhr 3sat
Museums-Check mit Markus Brock - Hamburger Kunsthalle
Nach der aufwendigen Sanierung und Umgestaltung der Kunsthalle präsentiert sie sich völlig anders. Dank moderner Lichttechnik erstrahlen die Meisterwerke in neuem Glanz: Skulpturen von Auguste Rodin und Henry Moore, Gemälde von Max Beckmann, Auguste Renoir und den deutschen Romantikern Philipp Otto Runge und Caspar David Friedrich. Neu inszeniert vor fliederfarbenen oder senfgelben Wänden hängen jetzt Friedrichs berühmter "Wanderer über dem Nebelmeer" und die "Nana", Édouard Manets spektakuläres Bildnis einer Pariser Prostituierten.

Sonntag, 26. Februar 2017 - 19:40 - 20:00 Uhr 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Valparaiso, Chile - Eine Stadt wie ein Regenbogen

Sonntag, 26. Februar 2017 - 21:45 - 22:30 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Ordensfestung Marienburg

Sonntag, 26. Februar 2017 - 22:30 - 23:15 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Conwy Castle

Sonntag, 26. Februar 2017 - 23:15 - 00:00 Uhr ZDF info
Imperium - Der letzte Kampf der Ritter

Sonntag, 26. Februar 2017 - 23:15 - 00:00 Uhr alpha
Schockbilder - Der Mann, der mit Werbung Politik macht
2010, Zum 75. Geburtstag von Oliviero Toscani
Das blutdurchtränkte T-Shirt eines gefallenen Soldaten, eine Nonne, die einen Priester küsst, ein ausgemergelter junger Mann - gezeichnet von der tödlichen Immunschwächekrankheit Aids. Mit Bildern wie diesen hat die Modefirma Benetton in den 1990er-Jahren für ihre Produkte geworben. Der Italiener Oliviero Toscani hat die Kampagnen konzipiert und fotografiert. Er hat Themen wie Aids, Flüchtlingselend oder Rassismus in die Werbung geholt. Die Anzeigen und Plakate haben weltweit heftigste Proteste ausgelöst, viele sind verboten worden. Der Film porträtiert den 1942 in Mailand geborenen Fotografen

Montag, 27. Februar 2017

Montag, 27. Februar 2017 - 00:00 - 00:45 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Dover Castle

Montag, 27. Februar 2017 - 01:30 - 02:15 Uhr BR
Traumhäuser wiederbesucht - Eine Wohnskulptur und ein Haus wie ein Schmetterling

Montag, 27. Februar 2017 - 02:45 - 03:40 Uhr arte
Centre Pompidou - Mehr als nur ein Museum

Montag, 27. Februar 2017 - 00:45 - 01:30 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Krak des Chevaliers

Montag, 27. Februar 2017 - 01:30 - 02:15 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Château Gaillard

Montag, 27. Februar 2017 - 02:15 - 03:00 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Maurenfestung Gibralfaro

Montag, 27. Februar 2017 - 03:00 - 03:45 Uhr ZDF info
Kathedralen - Superbauten des Mittelalters

Montag, 27. Februar 2017 - 05:00 - 05:45 Uhr ZDF info
Imperium - Der letzte Kampf der Ritter

Montag, 27. Februar 2017 - 05:30 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Cliffside

Montag, 27. Februar 2017 - 05:45 - 06:30 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Ordensfestung Marienburg

Montag, 27. Februar 2017 - 06:30 - 06:45 Uhr alpha
Das Römer-Experiment - Wie sichern die Römer ihr Imperium?

Montag, 27. Februar 2017 - 06:30 - 07:15 Uhr ZDF info
Burgen - Monumente der Macht - Dover Castle

Montag, 27. Februar 2017 - 06:40 - 07:30 Uhr Phoenix
Menschen, Mythen und Legenden - Geheimnisvolles Schönbrunn

Montag, 27. Februar 2017 - 06:45 - 07:00 Uhr alpha
Das Römer-Experiment - Wie erobern die Römer die Welt?

Montag, 27. Februar 2017 - 07:45 - 08:28 Uhr ZDF info
Ursprung der Technik - Das antike New York

Montag, 27. Februar 2017 - 08:10 - 08:40 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Der rätselhafte Untergang der Moche-Kultur
Am Fuße der Andenkette liegt eine der trockensten Wüsten der Welt. In diesem unwirtlichen Gebiet breitete sich vor 1.500 Jahren eines der am höchsten entwickelten Völker Südamerikas aus: die Moche oder Mochica. Zwischen dem 2. und 8. Jahrhundert machten sie sich die Wüste Untertan und errichteten riesige Pyramiden aus Lehmziegeln: die Huacas. Nur wenig ist bekannt über diese Zivilisation, die bereits lange vor der spanischen Eroberung in Vergessenheit geriet, zu ihrer Zeit jedoch die mächtigste Kultur Südamerikas war. Jahrzehntelang war die gängige Meinung in der Wissenschaft, die Moche seien um das Jahr 600 aufgrund eines plötzlichen Klimawandels ausgestorben. Jüngste Entdeckungen des peruanischen Archäologen Santiago Uceda stellen diese These jedoch infrage. Ihm zufolge lehnten sich die Moche gegen ihre starre Theokratie auf und benutzten ihre rituellen Menschenopfer als politische Waffe. Dieser Volksaufstand, so der Forscher, ließ die Moche nach und nach ihre herrlichen Bauten und kulturellen Errungenschaften aufgeben. Entdeckungen, die endlich Licht in eines der dunkelsten Geheimnisse der heutigen Archäologie bringen: das Verschwinden der Moche.

Montag, 27. Februar 2017 - 08:30 - 09:15 Uhr ZDF info
Ursprung der Technik - Kult und Ritus

Montag, 27. Februar 2017 - 10:45 - 11:30 Uhr ZDF info
Ursprung der Technik - Schiffsmechanik

Montag, 27. Februar 2017 - 11:30 - 12:15 Uhr ZDF info
Ursprung der Technik - Mechanik des Fernen Ostens

Montag, 27. Februar 2017 - 12:15 - 13:00 Uhr ZDF info
Ursprung der Technik - Roboter

Montag, 27. Februar 2017 - 12:45 - 13:00 Uhr 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Valparaiso, Chile - Eine Stadt wie ein Regenbogen

Montag, 27. Februar 2017 - 12:55 - 13:55 Uhr Servus TV
Mystisches Salzkammergut

Montag, 27. Februar 2017 - 13:45 - 14:30 Uhr ZDF info
Blutopfer - Die Götter der Inka und Maya

Montag, 27. Februar 2017 - 15:15 - 16:00 Uhr arte
Karthagos vergessene Krieger

Montag, 27. Februar 2017 - 15:50 - 16:20 Uhr arte
Magische Gärten - Valsanzibio

Montag, 27. Februar 2017 - 17:30 - 18:25 Uhr arte
Leonardo da Vinci - Das Geheimnis der schönen Prinzessin

Montag, 27. Februar 2017 - 19:30 - 20:15 Uhr ZDF info
Rätselhafte Tote - Der Legionär von Herculaneum

Dienstag, 28. Februar 2017

Dienstag, 28. Februar 2017 - 01:15 - 01:45 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Autumn Fantasy

Dienstag, 28. Februar 2017 - 08:10 - 08:40 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Nero - Des Kaisers Wahnsinnsbauten
In Rom ist ein Team französischer Archäologen um Françoise Villedieu vor wenigen Jahren auf ein sagenumwobenes Bauwerk gestoßen. Peter Eeckhout besucht die Wissenschaftler im antiken Zentrum der Stadt, sicherlich das ergiebigste und am besten erforschte archäologische Gebiet Italiens. Man könnte meinen, hier gäbe es nichts mehr zu entdecken. Sämtliche steinerne Vermächtnisse der Cäsaren scheinen bereits freigelegt. Und doch: Direkt oberhalb des Forum Romanum, auf dem Palatinhügel, machten die Franzosen einen sensationellen Fund. Sie entdeckten eine einzigartige Konstruktion. Vermutlich eine technische Spielerei von Kaiser Nero: Ein kreisrunder Speisesaal, der sich drehte und damit den Gang der Welt nachahmte. Als die Archäologen mit ihrer Suche auf dem Palatin begannen, hatten sie nur ein einziges Indiz: eine Stelle in einem antiken Text. Aus dem Text ging außerdem hervor, dass sich der rotierende Speisesaal auf dem Gelände von Neros Palast befand, der Domus Aurea, dem Goldenen Haus. Anhand schriftlicher Quellen und archäologischer Funde haben die Wissenschaftler am Computer simuliert, wie Neros riesige, im 1. Jahrhundert erbaute Palastanlage ausgesehen haben könnte. Es war eine Stadt in der Stadt – das Areal umfasste stolze zwei Quadratkilometer. Um einen künstlichen See gruppierten sich Dutzende Gebäude. Doch nirgends fand sich ein Hinweis auf den genauen Standort des drehbaren Saals. Heute sind nur noch wenige Überreste der Domus Aurea erhalten. Und vom berühmten Speisesaal fehlte bis vor Kurzem jede Spur. Françoise Villedieu und ihr Team hatten jahrelang danach gesucht, bis sie 2009 den außergewöhnlichen Rundbau freilegten.

Dienstag, 28. Februar 2017 - 16:45 - 17:10 Uhr arte
Magische Gärten - La Roche Guyon

Dienstag, 28. Februar 2017 - 18:00 - 18:45 Uhr ZDF info
Imperium - Der letzte Kampf der Ritter

Mittwoch, 1. März 2017

Mittwoch, 1. März 2017 - 01:15 - 01:45 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - The Old Oak Tree

Mittwoch, 1. März 2017 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Palermo ist ein Mosaik, Italien

Mittwoch, 1. März 2017 - 08:10 - 08:40 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Die ersten Amerikaner

Mittwoch, 1. März 2017 - 15:25 - 15:50 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Troja - Auf den Spuren eines Mythos

Mittwoch, 1. März 2017 - 15:50 - 16:20 Uhr arte
Magische Gärten - Tête d'Or

Mittwoch, 1. März 2017 - 17:30 - 18:25 Uhr arte
Karthagos vergessene Krieger

Mittwoch, 1. März 2017 - 20:15 - 21:15 Uhr 3sat
Die Kulturzerstörer
Die bewusste Zerstörung von Kulturdenkmälern, Büchern und Kunstwerken aller Art ist wesentlicher Bestanteil der Kriegsführung - mit katastrophalen Folgen wie jüngst in Aleppo und Homs. Der Film beleuchtet dieses Phänomen und blickt auf hundert Jahre Geschichte zurück - unter anderem in Armenien, Deutschland, Bosnien und Syrien. Und sie zeigt, wie schwer sich die internationale Völkergemeinschaft damit tut, diese Verbrechen zu unterbinden.

Mittwoch, 1. März 2017 - 21:15 - 22:00 Uhr 3sat
Verlorene Welten - Zerstörtes Kulturerbe im Orient
(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Mittwoch, 1. März 2017 - 21:45 - 22:00 Uhr alpha
Kunstraum - The beautiful formula collective
Immer wieder fragen sich Maler oder Zeichner, warum ein Bild immer das Werk eines Einzelnen oder einer Einzelnen sein muss. The Beautiful Formula Collective, eine internationale Künstlergruppe mit KünstlerInnen aus Deutschland, der Ukraine und dem Iran, brechen mit ihrer Arbeit in vielerlei Hinsicht Grenzen auf. Zum einen durch ihr internationales Auftreten rund um den Globus, zum anderen dadurch, dass sie Wege suchen, individuelles Malen und Zeichnen zu kollektivieren.
"Am Anfang stand die Idee, einen Malprozess so zu organisieren, so dass er von mehreren KünstlerInnen ausgeführt werden kann, aber so, dass jeder Beteiligte seine individuellen künstlerischen Ambitionen verfolgen kann. Mehr noch: es soll durch das kollektive Malen und zeichnen mehr entstehen als durch die Summe einzelner Bilder", meint der Graffiti-Künstler Daniel Geiger. Er und Oleksiy Koval, Veronika Wenger und Kuros Nekouian haben gemeinsam einen Weg entwickelt, wie sich die Idee kollektiven Malens in die Tat umsetzen lässt. Grundlage ihres Vorgehens ist eine Art Partitur mit verschiedenen Freiheitsgraden, die zwar einerseits strenge Regeln enthält, andererseits dennoch Freiraum zur Improvisation schafft. Elemente aus der Graffiti-Szene, aus der Zeichnung und der Videokunst sowie aus der Musik treffen auf großen Flächen aufeinander. Dabei ist bemerkenswert, welch ausdrucksstarke Arbeiten bei einem derartigen Vorgehen entstehen können. "Man sieht im Kollektiv viele Dinge, die man als einzelner nicht sehen kann", meint Oleksiy Koval, und Kuros Nekouian ergänzt: "Das Arbeiten vor Publikum ist eine ganz besondere Herausforderung für einen Maler, es entwickeln sich dabei ganz andere Qualitätsmaßstäbe."
Im Film gezeigt wird eine temporäre Arbeit, die in der Galerie der Künstler anlässlich der Ausstellung "München zeichnet" im Sommer 2013 mit Kreide auf eine große Schiefertafel gezeichnet wurde, sowie einige Arbeiten, die in einer mehrstündigen Performance in der St.Pauls-Kirche München anlässlich der Langen Nacht der Musik entstanden sind.

Donnerstag, 2. März 2017

Donnerstag, 2. März 2017 - 00:35 - 02:35 Uhr arte
Kurzschluss - Das Magazin: Sondersendung 50 Jahre Filmhochschule DFFB
Kurzfilme

Donnerstag, 2. März 2017 - 01:15 - 01:45 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Winter Paradise

Donnerstag, 2. März 2017 - 01:15 - 02:00 Uhr ZDF info
Aufgedeckt: Geheimnisse des Altertums - Die Büste der Nofretete

Donnerstag, 2. März 2017 - 02:00 - 02:45 Uhr ZDF info
Aufgedeckt: Geheimnisse des Altertums - Die Cheops-Pyramide

Donnerstag, 2. März 2017 - 02:45 - 03:30 Uhr ZDF info
Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte - Die verlorene Stadt der Pharaonen

Donnerstag, 2. März 2017 - 03:20 - 03:50 Uhr arte
Meisterschüler von ... - Stephan Balkenhol
2013
Ein Jahr im Leben von Anne Carnein, Henning Schwarz und mit ihnen Stephan Balkenhol. Ein Jahr an der Kunstakademie in Karlsruhe. Zwei Meisterschüler, ein Professor und die Vorbereitung auf den Abschied. Stephan Balkenhol ist nicht nur einer der renommiertesten deutschen Bildhauer, sondern auch überzeugter Lehrer an der Kunstakademie in Karlsruhe. Auch wenn er seine Meisterschüler wegen seines eigenen Pensums an Ausstellungen nicht so oft sieht, wenn er über deren Arbeiten diskutiert, dann ohne Umschweife, direkt und gerne auch mal provokativ. Seine Meisterschüler Anne Carnein und Henning Schwarz, beide Bildhauer, arbeiten völlig anders als ihr Professor, bei dem sie die vergangenen sechs Jahre verbracht haben. Sie näht aus alten Stoffen filigrane Blumen und Gräser, er arbeitet mit Marmor und anderem schweren Stein und gestaltet Tafelbilder und große Skulpturen. Henning Schwarz will eine große Plastik für die Abschlussausstellung bauen, doch während des Meisterschülerjahres muss er lernen, dass nicht alles nach Plan läuft. Balkenhol ist Profi. Er arbeitet seine Ausstellungen ab, Anne Carnein hat ihm in all den Jahren immer Mal wieder zugearbeitet und so viel über seine Kunst erfahren. Balkenhol ist da eindeutig. Für ihn besteht die Konfrontation mit der Arbeit aus Geben und Nehmen. So sind denn seine Meisterschüler auch sein Korrektiv, und er lernt auch von ihnen. Anne Carnein arbeitet in seinem Atelier im Elsass. Ansonsten sitzt sie zu Hause in ihrem Atelier und verbringt Stunden damit, Gräser und Blüten zu nähen. Am Ende des Jahres gibt es dann gleich zwei große Eröffnungen: die des Professors in Leipzig, die Enthüllung seiner Wagner-Figur, und die der Meisterschüler im Freiburger Kunstverein. Die drei Künstler besuchen sich gegenseitig. Und da zeigen sich dann die Unterschiede: In Leipzig schart sich die Presse lange um den großen Meister, in Freiburg schwirrt Balkenhol nur kurz herein und kommentiert die Abschlussarbeiten.

Donnerstag, 2. März 2017 - 03:30 - 04:15 Uhr ZDF info
Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte - Das Geheimnis der Pyramidenstadt

Donnerstag, 2. März 2017 - 04:15 - 04:45 Uhr ZDF info
Versunkene Metropolen - Operation Piramesse - Ramses verschollene Megacity

Donnerstag, 2. März 2017 - 04:45 - 05:30 Uhr ZDF info
Versunkene Metropolen - Brennpunkt Hattusa - Machtzentrale der Hethiter

Donnerstag, 2. März 2017 - 05:30 - 06:15 Uhr ZDF info
Versunkene Metropolen - Tatort Tucumé - Pyramidenstadt in Peru

Donnerstag, 2. März 2017 - 05:45 - 06:15 Uhr 3sat
Peter Paul Rubens - auf den Spuren eines Malergenies
Peter Paul Rubens (1577 - 1640) war nicht nur einer der bedeutendsten Maler aller Zeiten, er reiste als Diplomat auch im Auftrag der Habsburger durch Europa. - Eine Spurensuche. Weil er für die verschiedenen Fürstenhöfe malte, gelang es ihm als Unterhändler in schwierigen Missionen zu wirken. So versuchte er den Achtzigjährigen Krieg zu beenden und den Dreißigjährigen Krieg zu verhindern. Die Dokumentation "Peter Paul Rubens - auf den Spuren eines Malergenies" geht auf Spurensuche in Antwerpen, wo Rubens aufwuchs und arbeitete. Sie zeigt die wichtigsten Gemälde an ihren Originalschauplätzen in Kirchen, Klöstern und im Rubenshaus und die bis heute erhaltene Druckerei, in der Rubens seine Stiche drucken ließ, sowie die Bauten des Architekten Rubens in der flandrischen Hafenmetropole.

Donnerstag, 2. März 2017 - 07:00 - 07:45 Uhr ZDF info
Petra - Stadt im Fels

Donnerstag, 2. März 2017 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Neapel, Italien - Stadt der Gegensätze

Donnerstag, 2. März 2017 - 07:45 - 08:28 Uhr ZDF info
Schätze des alten Ägypten - Der Große Tempel des Ramses

Donnerstag, 2. März 2017 - 08:10 - 08:35 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Das Geheimnis der Nazca-Linien

Donnerstag, 2. März 2017 - 10:00 - 10:15 Uhr alpha
Kunstraum - The beautiful formula collective

Donnerstag, 2. März 2017 - 12:15 - 13:00 Uhr ZDF info
Versunkene Metropolen - Brennpunkt Hattusa - Machtzentrale der Hethiter

Donnerstag, 2. März 2017 - 13:35 - 14:00 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Hegra: Auf den Spuren der Nabatäer

Donnerstag, 2. März 2017 - 15:50 - 16:15 Uhr arte
Magische Gärten - Quinta da Regaleira

Donnerstag, 2. März 2017 - 16:05 - 17:00 Uhr N24
Ägypten - Die Wiege der Architektur, 1

Donnerstag, 2. März 2017 - 17:00 - 18:00 Uhr N24
Ägypten - Die Wiege der Architektur, 2

Donnerstag, 2. März 2017 - 19:00 - 19:30 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA
Kurzspielfilm "Bruder" / Kooperation mit der Internationalen Filmschule Köln
Regisseur Jarek Duda siedelt seinen Kurzspielfilm "Bruder" im Hamburger Kiez-Milieu an: Lukasz will raus aus dem sozialen Brennpunkt. Als Schläger für die Hamburger Milieugröße "Milan" glaubt er einen Weg gefunden zu haben, bis sein kleiner Bruder nach dem Tod der Mutter vor seiner Haustür steht. Wie werden die beiden miteinander klarkommen? Der Abschlussfilm von Filmstudent Jarek Duda zeigt in drastisch-realistischen Bildern die schwierige Annäherung der beiden Brüder. Authentisch und nah an den unterschiedlichen Charakteren, zeichnet er eine eindrucksvolle Milieustudie, die berührt und mit ihrer großen Authentizität beeindruckt. Der 30min Film, der auf der Campus Cinema-Online Seite in der kompletten Fassung zu sehen ist, wurde für "Beste Kamera" und "Bester Schauspieler" beim 5. Figari Film Fest 2015 nominiert sowie für den First Steps Award 2014.

Freitag, 3. März 2017

Freitag, 3. März 2017 - 07:30 - 07:35 Uhr SWR
Dennis Digital! - Eure Fragen zum Internet - Videogames der Zukunft - Möglichst realistisch

Freitag, 3. März 2017 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Küste von Amalfi, Italien - Alles wie gemalt

Freitag, 3. März 2017 - 08:15 - 08:45 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Die Orkneyinseln: Ein Zentrum der Jungsteinzeit

Freitag, 3. März 2017 - 09:30 - 10:00 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA

Freitag, 3. März 2017 - 16:05 - 16:35 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Osterinsel: Der Glaube der Rapa Nui

Freitag, 3. März 2017 - 16:35 - 17:00 Uhr arte
Magische Gärten - Inverewe

Freitag, 3. März 2017 - 17:00 - 17:15 Uhr alpha
Kunstraum - The beautiful formula collective

Freitag, 3. März 2017 - 21:50 - 22:30 Uhr Phoenix
Blutopfer - Die Götter der Inka und Maya

Samstag, 4. März 2017

Samstag, 4. März 2017 - 02:20 - 03:00 Uhr Phoenix
Blutopfer - Die Götter der Inka und Maya

Samstag, 4. März 2017 - 04:15 - 05:00 Uhr Phoenix
Der Knochenjäger - Das Rätsel des Skeletts

Samstag, 4. März 2017 - 05:00 - 05:45 Uhr Phoenix
Der Knochenjäger - Wissenschaft des Todes
Discovery/2008
Die Dokumentationsreihe „Der Knochenjäger“ folgt dem Abenteurer und Archäologen Scotty Moore und seinem Team in die entferntesten Winkel dieser Erde, um Geheimnisse aus längst vergangenen Zeiten lüften.

Samstag, 4. März 2017 - 05:00 - 05:25 Uhr arte
Augenschmaus - Die Konservenmacherinnen von Max Liebermann
Kunst und Kochen

Samstag, 4. März 2017 - 05:30 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Day's gone by

Samstag, 4. März 2017 - 05:45 - 06:15 Uhr HR
Alte Mauern, neue Pläne - Der Denkmalschützer von Fulda

Samstag, 4. März 2017 - 07:15 - 08:50 Uhr Phoenix
Ramses - Geheimnis eines Herrschers

Samstag, 4. März 2017 - 08:50 - 09:30 Uhr Phoenix
Blutopfer - Die Götter der Inka und Maya

Samstag, 4. März 2017 - 09:15 - 10:05 Uhr N24
Ägypten - Die Wiege der Architektur, 1

Samstag, 4. März 2017 - 10:05 - 11:05 Uhr N24
Ägypten - Die Wiege der Architektur, 2

Samstag, 4. März 2017 - 16:00 - 16:30 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA

Samstag, 4. März 2017 - 16:55 - 17:20 Uhr 3sat
Schloss Schönbrunn: Das neue Imperium - Großunternehmen Weltkulturerbe

Samstag, 4. März 2017 - 17:15 - 18:45 Uhr Phoenix
Ramses - Geheimnis eines Herrschers
Discovery/2005

Samstag, 4. März 2017 - 18:30 - 19:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Hide-A-Way Cove

Samstag, 4. März 2017 - 18:45 - 19:30 Uhr Phoenix
Blutopfer - Die Götter der Inka und Maya

Samstag, 4. März 2017 - 19:00 - 19:15 Uhr alpha
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Ghadames (Libyen) - Die unterirdische Oase

Samstag, 4. März 2017 - 21:00 - 21:45 Uhr ZDF info
Böse Bauten - Hitlers Architektur - Spurensuche in München und Nürnberg

Samstag, 4. März 2017 - 21:45 - 22:30 Uhr ZDF info
Böse Bauten - Hitlers Architektur im Schatten der Alpen

Samstag, 4. März 2017 - 22:15 - 22:45 Uhr 3sat
Der Meisterfälscher - Wolfgang Beltracchi porträtiert Ina Müller

Sonntag, 5. März 2017

Sonntag, 5. März 2017 - 04:20 - 04:45 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - El Argar, eine vergessene Kultur
Im Südosten Spaniens haben Archäologen das Erbe einer vergessenen Kultur wiederentdeckt. Ihr Name: El Argar. Vor 4.000 Jahren, als Europa noch ausschließlich von Stämmen besiedelt war, soll diese Kultur hier den ersten Staat des Okzidents gegründet haben. Die griechische und die römische Zivilisation haben Europa nachhaltig geprägt. Die bronzezeitliche El-Argar-Kultur, die in einer Wüstenlandschaft erblühte, ist dagegen restlos aus unserem kollektiven Gedächtnis verschwunden. Sie herrschte über ein riesiges Gebiet - fast so groß wie Belgien - über 700 Jahre lang, zwischen 2.200 und 1.550 vor Christus. Bis sie plötzlich verschwand und in Vergessenheit geriet. Doch heute erforschen Archäologen diese rätselhafte Zivilisation und bringen jeden Tag neue Zeugnisse ans Licht. Erste Relikte der argarischen Kultur wurden bereits im 19. Jahrhundert gefunden. Zwei belgische Ingenieure, die Brüder Siret, entdeckten in einer Höhlensiedlung im Osten von Andalusien, etwa 40 Kilometer nordöstlich der Stadt Almería, eine Nekropole, wie man sie noch nie gesehen hatte. Sie ahnten, dass sie auf eine unbekannte Kultur aus der Bronzezeit gestoßen waren, und nannten sie nach ihrem Fundort: El Argar. Mehrere Grabungen, die daraufhin in der Region durchgeführt wurden, bestätigten ihre Vermutung. Doch im 20. Jahrhundert gerieten diese Funde zunehmend in Vergessenheit. Erst vor zwei Jahren hat ein Archäologenteam der Autonomen Universität Barcelona die Untersuchung wieder aufgenommen. Ausgangspunkt ihrer Grabungen ist La Almoloya, ein mehr als 50 Meter hoch gelegenes Felsplateau im Zentrum des argarischen Siedlungsgebiets. Sie fanden Reste einer Siedlung mit Gräbern, Straßen, Wohnhäusern und mittendrin einem stattlichen Gebäude, das maßgeblich zum Verständnis der nicht gänzlich erforschten Kultur beitragen kann.

Sonntag, 5. März 2017 - 05:00 - 05:55 Uhr arte
Kurzschluss - Das Magazin - Sondersendung 50 Jahre Filmhochschule DFFB
Kurzfilme, Teilsendung vom 2. März

Sonntag, 5. März 2017 - 05:30 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Change of Seasons

Sonntag, 5. März 2017 - 06:05 - 06:50 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschland von oben 3 - Stadt

Sonntag, 5. März 2017 - 06:50 - 07:35 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschland von oben 3 - Land

Sonntag, 5. März 2017 - 07:35 - 08:20 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschland von oben 3 - Fluss

Sonntag, 5. März 2017 - 09:05 - 09:15 Uhr 3sat
100(0) Meisterwerke - Hubert Robert: Entwurf für die Einrichtung der Großen Galerie des Louvre

Sonntag, 5. März 2017 - 10:45 - 11:30 Uhr WDR
Die Elbphilharmonie - Konzerthaus der Superlative
Dieser Film dokumentiert das Werden eines Wahrzeichens über den ganzen Entstehungszeitraum: Elfeinhalb Jahre lang, so exklusiv, hautnah und kontinuierlich wie kein anderes Medium, von den ersten Planskizzen bis zur Eröffnung. Das Team hat Zugang in alle Winkel und Ecken und verfolgt die Produktion besonders charakteristischer Elemente der Elbphilharmonie.

Sonntag, 5. März 2017 - 11:15 - 11:40 Uhr arte
Künstlerinnen - Kiki Smith kuratiert
2016
In dieser Folge der vierteiligen Reihe "Künstlerinnen kuratieren" entwickelt die US-amerikanische Künstlerin Kiki Smith eine virtuelle Ausstellung mit Werken anderer Künstlerinnen. Kiki Smith zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart. Seit den frühen 80er Jahren wurden ihre Werke in mehr als 25 Einzelausstellungen weltweit gezeigt. Ihr Oeuvre umfasst eine unendliche Bandbreite von Arbeiten wie Skulpturen, Druckgrafiken, Zeichnungen, Installationen und Textilarbeiten. In immer wieder neuen Materialien wie Bronze, Glas, Papier, Wachs, Gips erschafft sie ihr ständig wachsendes eigenes Universum. Ausgehend vom menschlichen Körper, der in ihren frühen Arbeiten im Zentrum stand, hat sich das Spektrum ihrer Aufmerksamkeit ständig erweitert. Die Grenzen von Mensch, Natur und Tierwelt sind oft fließend. In ihrer virtuellen Ausstellung stellt Kiki Smith Arbeiten von elf Künstlerinnen vor, die sich mit dem Thema Natur und den Darstellungsmöglichkeiten von Natur beschäftigen: Magdalena Abakanowicz, Ursula von Rydingsvard, Lee Bontecou, Pat Steir, Marisol Escobar, Roni Horn, Geneviève Cadieux, Seton Smith, Adelle Lutz, Frida Kahlo und Valerie Hammond. Vorbild für ihr virtuelles Modell ist die Museumsinsel Hombroich, die weltweit zu den Lieblingsorten von Kiki Smith zählt.

Sonntag, 5. März 2017 - 12:00 - 12:45 Uhr ZDF neo
Aufgedeckt: Geheimnisse des Altertums - Die Steinskulpturen der Osterinseln

Sonntag, 5. März 2017 - 12:15 - 12:45 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Winter in Pastel

Sonntag, 5. März 2017 - 12:45 - 13:00 Uhr alpha
Kunstraum - The beautiful formula collective

Sonntag, 5. März 2017 - 13:00 - 13:15 Uhr alpha
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Ghadames (Libyen) - Die unterirdische Oase

Sonntag, 5. März 2017 - 13:30 - 14:15 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Macht und Reichtum

Sonntag, 5. März 2017 - 14:15 - 15:00 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Glanz und Gloria

Sonntag, 5. März 2017 - 15:00 - 15:45 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Fortschritt und Elend

Sonntag, 5. März 2017 - 15:05 - 16:40 Uhr arte
Vermeer - Die Revanche
2015
Am 15. Dezember 1675 starb Jan Vermeer im Alter von nur 43 Jahren in Delft. Nach seinem plötzlichen Tod bemächtigten sich skrupellose Kunsthändler seines Werks: So verschwand sein Name zunehmend aus dem Gedächtnis der Nachwelt. Erst im 20. Jahrhundert wurde Vermeer wiederentdeckt. Zu seinen berühmtesten Gemälden gehören „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ oder „Dienstmagd mit Milchkrug“. Ihre Gesichter sind heute Teil der kollektiven Vorstellungswelt. Die Ikonen des niederländischen Meisters inspirieren Künstler aller Gattungen bis heute. Jan Vermeer wurde am 31. Oktober 1632 in Delft in geboren. Er lebte zurückgezogen, außer seinen Bildern sind kaum Zeugnisse seines Lebens überliefert. Die Häuser, die Vermeer in Delft bewohnte, stehen heute nicht mehr. Auch werden dem Maler weder Lehrer noch Schüler zugeschrieben, und er hinterließ keine Schriften. Daher sind viele Aspekte seines Lebens unbekannt und zahlreiche Fragen noch immer unbeantwortet. Vermeers Vermächtnis besteht lediglich aus 37 Gemälden. Das Werk eines ganzen Lebens findet Platz in einem einzigen Ausstellungssaal. Warum hat Vermeer so wenige Bilder gemalt? Und das zu einer Zeit, da in Holland bereits mit Kunst gehandelt wurde und die meisten Maler überaus produktiv waren, nicht zuletzt Rembrandt, der Hunderte von Gemälden schuf. Auch bezüglich seines Privatlebens sind viele Fragen offen: Ging Vermeer eine Liebes- oder eine Vernunftehe ein? Trat er wirklich aus Überzeugung zum katholischen Glauben über? Und wie sah sein Alltag aus? Auf Vermeers Spuren erkundet der Dokumentarfilm eine bewegte Periode der holländischen Geschichte, in der die Niederlande in einem 80-jährigen Befreiungskrieg ihre Unabhängigkeit von der spanischen Krone erkämpften.

Sonntag, 5. März 2017 - 15:15 - 16:00 Uhr BR
Traumhäuser wiederbesucht - Eine Fabrik der Künste

Sonntag, 5. März 2017 - 16:30 - 17:00 Uhr Tagesschau24
Unterwasserarchäologie vor Helgoland

Sonntag, 5. März 2017 - 16:40 - 17:25 Uhr arte
Metropolis - Spezialausgabe zum Thema: Kunst und Widerstand

Sonntag, 5. März 2017 - 17:25 - 18:20 Uhr arte
Otto Dix - Der schonungslose Maler
2017
Otto Dix ist ein Maler von epochaler Bedeutung für die moderne Kunstgeschichte und ein Chronist seiner Zeit. Wie kaum ein anderer deutscher Künstler bannte er die Erfahrungen des Ersten Weltkrieges, die emotionale Befindlichkeit des Menschen seiner Zeit, insbesondere der Weimarer Republik und die tabuisierten Randbereiche der Gesellschaft auf die Leinwand. Seine verletzten und verletzlichen Charaktere, die Einsamkeit der menschlichen Existenz, das Dasein im Furor des Krieges waren seine Themen, und diese malte er gnadenlos direkt und ungeschönt. Die Dokumentation arbeitet mit Zitaten aus Briefen und Interviews, zeigt gefilmtes Archivmaterial des Künstlers, in dem er über sein Werk spricht. Neben der Auseinandersetzung mit Gewalt und Krieg legt der Film ein besonderes Augenmerk auf die Rolle seiner Familie. "Otto Dix - Der schonungslose Maler" zeichnet Otto Dix' Schaffensprozess nach und zeigt, wie sehr die Erfahrungen und persönlichen Erlebnisse des Künstlers Eingang in sein Werk fanden. Besonders bedeutsam und prägend für sein Gesamtwerk ist sein Einsatz als Soldat im Ersten Weltkrieg, den er von Anfang bis Ende erlebte. Nach dem Kriegsende beschäftigte er sich mit den Kriegsheimkehrern und traumatisierten Verwundeten. In kaum aushaltbarer Weise zeigt Dix die brutale Fratze des Krieges. Mit dem wachsenden Nationalsozialismus und der Machtergreifung Hitlers ist die Karriere für Otto Dix vorbei. Dix wird als einer der Ersten als entartet gebrandmarkt, seine Werke finden bereits Eingang in die erste Ausstellung zur entarteten Kunst in Dresden. Er geht schließlich mit seiner Familie an den Bodensee. Da er keine gesellschaftskritischen Bilder mehr malen kann, konzentriert er sich auf die Landschaft als Motiv: Doch auch wenn das Spätwerk von Dix weniger wahrgenommen wird, erfährt er Anerkennung. Er erhält im Laufe seiner letzten Lebensjahre verschiedene Kunstpreise und das Große Bundesverdienstkreuz. Der Künstler arbeitet bis zum Schluss. Sein Werk hat bis heute seine Kraft und Gültigkeit bewahrt.

Sonntag, 5. März 2017 - 18:45 - 19:15 SWR
Bring mir die Farben - Erinnerungen an Hans Purrmann
2016
Der Maler Hans Purrmann aus Speyer war von Beginn an von Farben umgeben. 1880 geboren in der Greifengasse, wo sich das Malergeschäft des Vaters befand. Das Malerhandwerk genügt ihm nicht - ihn zieht es in die Welt, die Welt der Kunst und der Farben. Seine Stationen sind München, Berlin und Paris, die Stadt der Künstler um 1900 schlechthin. Hier lernt er Henri Matisse kennen, der sein Lehrer und Freund wird. Mehrmals bezeichnet Matisse Purrmann als den besseren Maler. Purrmann liebt das südliche Licht und die mediterrane Kultur und das sieht man seinen Bildern an. Sie leuchten und sind bis heute von einer enormen Strahlkraft. "Bekannt im Land" hat Menschen getroffen, die Purrmann begegnet sind und sich an ihn erinnern. Da ist zum Beispiel seine Enkelin, die ihrem Opa Modell sitzen musste, was für das kleine Mädchen damals nicht leicht war. Oder der Kunsthistoriker, der eine intensive Brieffreundschaft mit Purrmann pflegte und bei seinem ersten Besuch zusammen mit seiner Mutter dem Maler in seinem Domizil im Tessin Pfälzer Wurst mitbrachte. Bis zu seinem Ende malte Purrmann, bis zu seinen letzten Worten: "Bring mir die Farben ...".

Montag, 6. März 2017

Montag, 6. März 2017 - 01:35 - 02:20 Uhr BR
Traumhäuser wiederbesucht - Eine Fabrik der Künste

Montag, 6. März 2017 - 03:50 - 04:20 Uhr arte
Augenschmaus - Die Konservenmacherinnen von Max Liebermann
Kunst und Kochen

Montag, 6. März 2017 - 05:30 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Hidden Delight

Montag, 6. März 2017 - 11:15 - 12:00 Uhr BR
Pakistan - Spurensuche im Fels
2008
Ein emeritierter Professor für Ur - und Frühgeschichte der Universität Heidelberg erforscht am Oberlauf des Indus im Norden Pakistans die zahlreichen vorgeschichtlichen Felszeichnungen und Gravuren. Der Film macht auf einen Bildersturm aufmerksam, der im Westen kaum wahrgenommen wird, der in seinem Ausmaß jedoch nicht geringer zu bewerten ist als die Zerstörung der Riesenbuddhas von Bamyan durch fanatische Taliban 2001 in Afghanistan. Im Norden Pakistans an den Ufern des Indus befindet sich die größte Felsbild-Galerie der Welt: bis zu 60.000 Gravuren und Ritzungen, die ältesten 6.000 Jahre alt. Zu allen Zeiten war der Indus die kürzeste Landverbindung zwischen Innerasien und Indien, ein Seitenzweig der einstigen Seidenstraße. Krieger, Händler, buddhistische Pilger und Missionare waren auf dieser Route unterwegs und hinterließen auf den Kieseln am Indus ihre Signaturen: Bilder ihrer kulturellen und sozialen Traditionen, Symbole ihrer Religionen, szenische Darstellungen, Inschriften. Ein Heidelberger Forscherteam erforscht fast seit 20 Jahren diesen unermesslichen Schatz. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Pakistan plant am Oberen Indus ein gigantisches Staudamm-Projekt. Die historischen Felsbilder würden zu mehr als 70 Prozent überflutet, der Heidelberger Archäologe Harald Hauptmann spricht von einem kulturellen Totalverlust. Ein Filmteam begleitet die Arbeiten der deutschen Forscher und macht sich auf die Suche nach dem Ursprung der buddhistischen Bilder und Inschriften der Felsbildstation. Es ist die Suche nach Gandhara, dem einstigen buddhistischen Königreich auf dem Boden des heutigen Pakistan. Zentrum dieser einzigartigen Kultur war das heutige Peschawar. Dort befindet sich die größte Sammlung von Gandhara-Kunstobjekten weltweit - und gleichzeitig das Zentrum eines weltweit operierenden illegalen Kunsthandels. Von Peshawar fährt das Team zu den archäologischen Stätten des Gandhara-Reichs in der unruhigen Nordwest-Grenz-Provinz. Versteckt in Tälern und Hügellandschaften stößt man auf buddhistische Klosterruinen und Felsskulpturen in ungeahnt hoher Anzahl. Doch bis auf die UNESCO-geschützten Klöster von Takht-i-Bahi und Taxila sind die meisten Gandhara-Zeugnisse in akuter Gefahr. Hunderte von einsam gelegenen Felsbildern sind zunehmend mutwilliger Zerstörung ausgesetzt.

Montag, 6. März 2017 - 15:25 - 15:55 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Das Pompeji Japans - Ichijodani
Westlich von Tokio liegt ein einzigartiger Ausgrabungsort. Seit seiner Entdeckung ist es möglich, die wichtigsten japanischen Traditionen bis zu ihren Ursprüngen zurückzuverfolgen. Die Stadt Ichijodani ist im Mittelalter entstanden. Und manche Wissenschaftler bezeichnen sie sogar als das Pompeji Japans. Teezeremonie, Gartenkunst und Architektur gehen zurück auf das mittelalterliche Japan. Aber wie haben sich diese Traditionen überhaupt entwickelt? Und warum sind sie bis heute in der japanischen Gesellschaft lebendig? Bisher gab es darüber nur lückenhafte Textquellen. Erst seit den Grabungen in Ichijodani weiß man Genaueres. Peter Eeckhout schaut den Archäologen dabei über die Schulter, wie sie Ichijodani, die Burgstadt des Adelsgeschlechts Asakura, freilegen: eine Stadt mit 10.000 Einwohnern aus dem 16. Jahrhundert, dem späten japanischen Mittelalter. Ein seltener Fund, denn damals wurde im ganzen Land mit Holz gebaut, einem Material, das nicht sehr witterungsbeständig ist. Ichijodani ist einzigartig in Japan, auch wegen seiner archäologischen Gärten und seinem Ausgrabungsort, um den die Archäologen kämpfen mussten. Noch in den 70er Jahren ist das Tal von Ichijodani ganz von Reisfeldern bedeckt. Geplant sind umfangreiche Bauarbeiten für die Landwirtschaft, doch dann kommen archäologische Funde zum Vorschein. Den Forschern wird klar, dass sich unter ihren Füßen ein Bodendenkmal befindet. Sie setzen alles daran, den Bau zu stoppen und das Gebiet unter Schutz zu stellen. Nun beginnen archäologische Grabungsarbeiten, die es in diesem Ausmaß in Japan nie zuvor gegeben hat.

Montag, 6. März 2017 - 15:55 - 16:20 Uhr arte
Magische Gärten - María Luisa

Montag, 6. März 2017 - 22:40 - 23:25 Uhr WDR
GELD.MACHT.KUNST
2016
Die Filmemacherin Martina Müller blickt hinter die Kulissen des Kunstmarktes, in dem es um astronomische Wertsteigerungen, Spekulanten und Kunstvermittler geht - und um ein System, in dem das Geld die Kunst frisst.
Auktionshäuser orientieren sich an den Preisen, die beim privaten Verkauf von Kunst erzielt werden. Der Auktionspreis beeinflusst wiederum den Wert vergleichbarer Werke im Museum. Steigt deren Wert, steigen auch die Versicherungsprämien, die das Museum aufbringen muss - selbst, wenn das ausgestellte Werk nur eine Leihgabe ist. Der Eigentümer spart durch die Leihgabe nicht nur die Versicherung fürs teure Werk - er muss nach zehn Jahren im Museum auch keine Erbschaftssteuer mehr zahlen und kann sich zudem über eine saftige Wertsteigerung durch die öffentliche Ausstellung freuen. Was nicht steuersparend im Museum hängt, wird anderswo gelagert: Für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, lagern die Kunstwerke in den Freihandelshäfen von Genf, Luxemburg oder Singapur - steuerfreie Zonen und zugleich die größten geheimen Museen der Welt. Welches Geschäft mit der Kunst zu machen ist, hat auch die Luxusindustrie längst entdeckt. Künstler gestalten Handtaschen, Halstücher, Modeschauen. Gibt es noch einen Unterschied zwischen Kunst und Luxus - beides geschaffen für eine weltweite Verwertungskette? Während viele Künstler und Galerien ums Überleben kämpfen, beherrscht ein kleiner, aber sehr dominanter Teil ein System, in dem es um alles geht, nur nicht um Kunst.

Dienstag, 7. März 2017

Dienstag, 7. März 2017 - 01:15 - 01:45 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Double Take

Dienstag, 7. März 2017 - 04:20 - 05:05 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Macht und Reichtum

Dienstag, 7. März 2017 - 05:05 - 05:45 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Glanz und Gloria

Dienstag, 7. März 2017 - 05:15 - 06:00 Uhr Phoenix
Der Knochenjäger - Der Tote im Kloster

Dienstag, 7. März 2017 - 05:45 - 06:30 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Fortschritt und Elend

Dienstag, 7. März 2017 - 06:00 - 06:45 Uhr Phoenix
Der Knochenjäger - Der Wächter von Bamburgh Castle

Dienstag, 7. März 2017 - 06:45 - 07:30 Uhr Phoenix
Der Knochenjäger - Der Wikinger von Island

Dienstag, 7. März 2017 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Die Altstadt von Rom, Italien

Dienstag, 7. März 2017 - 08:10 - 08:30 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Troja - Auf den Spuren eines Mythos

Dienstag, 7. März 2017 - 08:20 - 08:35 Uhr WDR
Das Römer-Experiment - Wie sichern die Römer ihr Imperium?

Dienstag, 7. März 2017 - 12:15 - 13:00 Uhr ZDF info
Imperium - Der letzte Kampf der Ritter

Dienstag, 7. März 2017 - 13:45 - 14:15 Uhr ZDF info
ZDF-History - Die großen Fälscher der Geschichte

Dienstag, 7. März 2017 - 17:30 - 17:55 Uhr arte
Magische Gärten - Freyr

Dienstag, 7. März 2017 - 21:00 - 21:45 Uhr ZDF info
F wie Fälschung - Meisterwerke

Dienstag, 7. März 2017 - 21:00 - 21:45 Uhr HR
Schlösser und Burgen in der Wetterau

Mittwoch, 8. März 2017

Mittwoch, 8. März 2017 - 01:15 - 01:45 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Valley View

Mittwoch, 8. März 2017 - 03:45 - 04:30 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschland von oben 3 - Land

Mittwoch, 8. März 2017 - 04:30 - 05:10 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschland von oben 3 - Fluss

Mittwoch, 8. März 2017 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Arles, Frankreich - Römische Spuren und die Stadt Vincent van Goghs

Mittwoch, 8. März 2017 - 08:10 - 08:40 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Osterinsel: Der Glaube der Rapa Nui

Mittwoch, 8. März 2017 - 15:25 - 15:50 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Das Mysterium von Angkor
Das weitläufige Gelände des Archäologischen Parks Angkor, auf dem sich die bekannten Tempel Angkor Wat, Bayon und Ta Prohm befinden, erstreckt sich über mehr als tausend Quadratmeter und ist für Forscher seit der Entdeckung der Anlage von besonderem Interesse. Sie fasziniert nicht nur aufgrund ihrer architektonischen Meisterwerke, sondern auch dadurch, dass sich die Natur langsam ihren Raum zurückerobert. Der Park ist vom Dschungel durchwachsen und die einzelnen Tempel, Paläste und Monumente sind von Bäumen, Wiesen und Feldern durchzogen. Im 12. Jahrhundert war Angkor eine der bedeutendsten Städte weltweit, von wo aus ein riesiges Reich verwaltet wurde, das im 9. Jahrhundert von König Jayavarman II. gegründet wurde. In den kambodschanischen Bergen, rund 50 Kilometer vom Tempelbezirk Angkor entfernt, legt der französische Archäologe Jean Baptiste Chevance seit dem Jahr 2000 Schicht um Schicht die Reste einer anderen großen Stadt der Khmer frei: Die Königsstadt trägt den Namen Mahendraparvata und wurde von König Jayavarman II. gegründet. Dank der archäologischen Arbeit von Chevance gibt die Jahrzehnte von der Forschung nicht beachtete Stadt allmählich ihre Geheimnisse preis. Nach ihrer Gründung im 9. Jahrhundert soll sie die erste Hauptstadt des Khmer-Reichs gewesen sein. Experten gehen davon aus, dass es sich bei der Entdeckung um die größte Metropolregion des 12. Jahrhunderts handeln könnte. Einige ihrer Kunstschätze sind heute im Musée Guimet in Paris zu sehen.

Mittwoch, 8. März 2017 - 15:50 - 16:20 Uhr arte
Magische Gärten - Der Botanische Garten von Edinburgh

Mittwoch, 8. März 2017 - 21:45 - 22:00 Uhr alpha
Kunstraum - Stephan Quenkert: "Danke, Tom!"
Stephan Quenkert hat jahrelang erfolgreich als Maschinenschlosser und anschließend als Industriedesigner gearbeitet, bevor er sich der bildenden Kunst zuwandte. Mit den handwerklichen Erfahrungen aus dem Produktdesign gestaltet er zwei- und dreidimensionale Metallobjekte von bezaubernder Präzision. "Ich arbeite immer nach einem Foto oder nach einem Bild, also nach einer konkreten visuellen Vorlage", meint der Künstler. Er zerlegt die Vorlage sodann in ihre abstrakten Bestandteile und fertigt anschließend eine minutiöse technische Zeichnung an, bevor er sich in seiner Werkstatt in Landshut ans Werk setzt. Wie im Automobil-Modellbau fertigt er seine Plastiken aus Aluminium, aus Eisen oder aus speziellem Pressholz an. Ob an der Drehbank, in der Lackierwerkstatt oder am Montagetisch, stets arbeitet er an seinen Plastiken so minutiös wie an einem Prototyp für die Industrie.
In unserem Film besteht die Vorlage für seine Arbeit nicht in einem Foto, sondern in einem real existierenden Rennwagen, der für einen Tag lang eigens in sein Atelier gefahren wird. Das Automobil mit seinen aerodynamischen Formen und seiner technischen Perfektion fasziniert den Künstler über alle Maßen, und so ist es nicht verwunderlich, dass er seine Arbeit einem befreundeten Rennfahrer widmet: "Danke, Tom"!
Fasziniert von den Möglichkeiten des Metallbaus und mit großem handwerklichem Können entstehen Arbeiten, "die kein Mensch braucht, ganz viele Sinne ansprechen und Gefühle erwecken, genauso wie ein perfektes Rennautomobil. Design, Kunst, Innenarchitektur, das sind alles nur Namen. Ein Gebäude ist genauso eine Skulptur wie ein Kugelschreiber. Ich will mit meinen Arbeiten nicht in eine Schublade gesteckt werden. Lieber bin ich ein Schrank, der die verschiedenen Schubladen enthält", meint Stephan Quenkert.

Mittwoch, 8. März 2017 - 23:30 - 00:30 Uhr SWR
Kriegsfotografinnen

Donnerstag, 9. März 2017

Donnerstag, 9. März 2017 - 00:30 - 01:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Tranquil Dawn

Donnerstag, 9. März 2017 - 02:55 - 03:50 Uhr arte
Meret Oppenheim - Eine Surrealistin auf eigenen Wegen
2013
Sie war eine der ungewöhnlichsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts - Meret Oppenheim. Verrückte Wirklichkeiten, demontierte Gewohnheiten, abgründiger Humor - so kann ihr Surrealismus beschrieben werden. 1913 in Berlin geboren, ging sie mit 18 Jahren nach Paris, lernte die Surrealisten um André Breton, Marcel Duchamps und Max Ernst kennen, ließ sich von Man Ray nackt, beschmiert mit Maschinenöl, ablichten und wurde mit 22 Jahren weltberühmt, als das New Yorker MOMA ihr Kunstwerk "Frühstück mit Pelz" kaufte, eine "Ikone des Surrealismus". Wie kaum eine andere Künstlerpersönlichkeit hat Meret Oppenheim zeitlebens experimentiert, gesucht, verworfen und wieder völlig Neues in Angriff genommen. Sie hat jedes Werk aus schöpferischen Urgründen, Träumen, Assoziationen, Spielen, Gedanken neu erstehen lassen. Sie selbst schreibt über ihr Werk: "Jeder Einfall wird geboren mit seiner Form. Ich realisiere die Ideen, wie sie mir in den Kopf kommen. Man weiß nicht, woher die Einfälle einfallen; sie bringen ihre Form mit sich, so wie Athene behelmt und gepanzert dem Haupt des Zeus entsprungen ist, kommen die Ideen mit ihrem Kleid." Obwohl sie nicht für den Kunstmarkt produzierte, sind ihre Bilder, Skulpturen, Masken, Objekte und Zeichnungen heute in renommierten Sammlungen vertreten: Zeugnisse eines in großer Unabhängigkeit entwickelten Oeuvres, das mehr als 1.500 Arbeiten umfasst und sich auf keinen einheitlichen Nenner bringen lässt. "Die Freiheit wird einem nicht gegeben, man muss sie sich nehmen" war stets ihr Leitmotiv.

Donnerstag, 9. März 2017 - 06:25 - 07:10 Uhr ZDF neo
Aufgedeckt: Geheimnisse des Altertums - Die Steinskulpturen der Osterinseln

Donnerstag, 9. März 2017 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Leptis Magna, Libyen - Römische Handelsmetropole in Nordafrika

Donnerstag, 9. März 2017 - 08:10 - 08:40 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Das Pompeji Japans - Ichijodani

Donnerstag, 9. März 2017 - 10:00 - 10:15 Uhr alpha
Kunstraum - Stephan Quenkert: "Danke, Tom!"

Donnerstag, 9. März 2017 - 14:00 - 14:15 Uhr alpha
Das Mittelalter-Experiment - Wie wurde man Ritter?

Donnerstag, 9. März 2017 - 14:15 - 14:30 Uhr alpha
Das Mittelalter-Experiment - Warum baute man Burgen?

Donnerstag, 9. März 2017 - 15:45 - 16:30 Uhr ZDF info
Ursprung der Technik - Schiffsmechanik

Donnerstag, 9. März 2017 - 15:50 - 16:15 Uhr arte
Magische Gärten - Ephrussi & Serre de la Madone

Donnerstag, 9. März 2017 - 17:00 - 17:30 Uhr arte
Xenius: Fotografie - Was verrät sie uns?
Magazin, 2017
Zuerst achtet man beim Fotografieren auf das Motiv. Doch Fotos bilden nicht nur ab, sie fördern Wahrheiten zutage oder verfälschen sie. Was Menschen auf Fotos wahrnehmen, ist oft ganz unterschiedlich. Ein Grund dafür liegt darin, dass das zweidimensionale Bild viele Informationen der dreidimensionalen Umgebung gar nicht transportieren kann. Deshalb denkt man sie sich dazu – mit teilweise erstaunlichen Resultaten. Auf der rein technischen Ebene können Fotos Informationen enthalten, die viele Menschen gar nicht kennen. In den sogenannten Exif-Dateien der digitalen Fotos sind unter anderem Daten zum Entstehungszeitpunkt und die Koordinaten des Aufnahmeortes gespeichert. In sozialen Netzwerken kann das Fremden erlauben, ein Aufenthaltsprofil zu erstellen. Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade gehen diesmal bei dem Tatortfotografen Sebastian Reuter in die Schule, um zu lernen, wie man möglichst aussagekräftige Fotos von einem Tatort macht. Zudem stellen sie dem Fotogutachter Reuter eine Aufgabe und testen, ob er aus einer Serie von Fotografien Zeit, Ort und abgebildete Person herausfinden kann.

Donnerstag, 9. März 2017 - 19:00 - 19:30 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA
Kurzfilm "Mann gegen Mann" von Regie-Student Simon Denda. Er verbringt mit Oscar-Preisträger Florian Gallenberger einen Tag in dessen Wohnung in Berlin. Der Student taucht dabei ein in die Welt des prominenten Filmemachers, sieht ihm über die Schulter, lernt dessen filmische Arbeitsweise kennen. Eine Begegnung, die darin mündet, dass sie sich gemeinsam den Kurzspielfilm "Mann gegen Mann" über Homophobie anschauen und darüber sprechen: Filmidee, Umsetzung, Wirkung. Aus dem Gespräch mit dem erfolgreichen Regisseur und Honorarprofessor an der HFF lernt nicht nur der junge Kollege etwas, sondern auch der Zuschauer: Kriterien für das Filmemachen und die filmische Ästhetik. Das Gespräch eröffnet persönliche Einblicke in die Themenfindung, Dramaturgie und Drehbedingungen der studentischen Kurzfilmproduktion, Simon Dendas erstes Filmprojekt während seiner Regie-Ausbildung an der HFF.

Freitag, 10. März 2017

Freitag, 10. März 2017 - 06:30 - 06:45 Uhr alpha
Das Mittelalter-Experiment - Wie wurde man Ritter?

Freitag, 10. März 2017 - 06:45 - 07:00 Uhr alpha
Das Mittelalter-Experiment - Warum baute man Burgen?

Freitag, 10. März 2017 - 07:35 - 07:50 Uhr SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Das Colosseum von El Djem, Tunesien - Die goldene Krone Afrikas

Freitag, 10. März 2017 - 07:45 - 08:15 Uhr arte
Xenius: Fotografie - Was verrät sie uns?
Magazin

Freitag, 10. März 2017 - 08:15 - 08:40 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Hegra: Auf den Spuren der Nabatäer

Freitag, 10. März 2017 - 09:30 - 10:00 Uhr alpha
alpha-Campus CINEMA

Freitag, 10. März 2017 - 14:00 - 14:15 Uhr alpha
Das Römer-Experiment - Was kocht man bei den Römern?

Freitag, 10. März 2017 - 14:15 - 14:30 Uhr alpha
Das Römer-Experiment - Wie leben die Römer in der Stadt?

Freitag, 10. März 2017 - 15:55 - 16:25 Uhr arte
Magische Gärten - Rayol

Freitag, 10. März 2017 - 16:00 - 16:55 Uhr Servus TV
Vom Tempel zum Wolkenkratzer - Eine Reise durch die Zeit (1/2)

Freitag, 10. März 2017 - 17:00 - 17:15 Uhr alpha
Kunstraum - Stephan Quenkert: "Danke, Tom!"

Samstag, 11. März 2017

Samstag, 11. März 2017 - 02:35 - 30:25 Uhr Servus TV
Vom Tempel zum Wolkenkratzer - Eine Reise durch die Zeit (1/2)

Samstag, 11. März 2017 - 05:05 - 05:30 Uhr arte
Künstlerinnen - Kiki Smith kuratiert
s. 5. März

Samstag, 11. März 2017 - 05:30 - 06:00 Uhr alpha
Bob Ross - The Joy of Painting - Royal Majesty

Samstag, 11. März 2017 - 06:05 - 06:50 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschland von oben 3 - Stadt

Samstag, 11. März 2017 - 06:50 - 07:35 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschland von oben 3 - Land

Samstag, 11. März 2017 - 07:35 - 08:20 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschland von oben 3 - Fluss

Samstag, 11. März 2017 - 12:05 - 12:50 Uhr ZDF neo
Aufgedeckt: Geheimnisse des Altertums - Die Steinskulpturen der Osterinseln

Samstag, 11. März 2017 - 13:35 - 14:20 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Macht und Reichtum

Samstag, 11. März 2017 - 14:20 - 15:00 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Glanz und Gloria

Samstag, 11. März 2017 - 15:00 - 15:45 Uhr ZDF neo
Terra X - Deutschlands Städte - Fortschritt und Elend

Samstag, 11. März 2017 - 20:15 - 21:00 Uhr Phoenix
Deutsche Städte nach '45 - Bomben und Bausünden
2017
Der Zweite Weltkrieg hat die deutschen Städte verwüstet, doch Experten meinen, dass der Wiederaufbau mehr Bausubstanz vernichtet habe als der verheerende Bombenkrieg. Wie konnte das passieren? Deutsche Architekten um Rüstungsminister Albert Speer hatten schon vor 1945 Wiederaufbaupläne in der Schublade. Von allem Nazi-Pomp entschlackt, kamen sie nach dem Krieg zum Einsatz. Ihre Vorbilder hatten sie dabei in den Prinzipien des modernen Städtebaus der 1920er Jahre. Die fortschrittliche Stadt sollte von Licht und Luft durchflutet sein; breite Straßen sollten sich durch die autogerechte Stadtlandschaft ziehen. Dieser Vision wurden oft die Reste der historischen Innenstädte geopfert. Susanne Brahms und Rainer Krause zeigen in ihrem Film die Visionen deutscher Nachkriegsarchitekten. Der erste Teil zeigt, von welchen Visionen Städteplaner und Architekten von Hamburg über Bremen, Köln, Essen, Frankfurt und Erfurt bis nach Ulm oder Regensburg geleitet waren. Immens einflussreich war dabei der Stadtplaner Rudolf Hillebrecht aus Hannover, der seine Heimatstadt besonders radikal umgestaltet hat und damals zum Vorbild in ganz Westdeutschland wurde.

Samstag, 11. März 2017 - 21:00 - 21:45 Uhr Phoenix
Deutsche Städte nach '45 - Abriss und Protest
2017
Anfang der 1960er Jahre war der Wiederaufbau in Deutschland weitgehend abgeschlossen, die Wohnungsnot fast überall beseitigt - eine große Leistung. Die Leitlinien der modernen Stadt, die autogerechte Stadtlandschaft mit den weitläufigen Hochhaussiedlungen auf der grünen Wiese, stießen jedoch zunehmend auf Widerstand. Architekten und Planer hatten in den 1950er Jahren eine moderne, schöne, neue Welt versprochen, doch die Versprechungen konnten in den 1960ern an der Wirklichkeit gemessen werden. Und die war, oft genug, öd und trist. Ausgerechnet die Jungen rebellierten gegen die moderne Stadt. Sie lehnten die Trabantenstädte auf der grünen Wiese ab und besetzten die historischen Stadtquartiere in der Innenstadt. Der zweite Teil beschäftigt sich mit diesem Protest der Stadtbewohner und zeigt von Hamburg über Köln, Bochum, Hannover, München, Erfurt oder Regensburg, wo sie Schlimmeres verhüten konnten und wo sie scheiterten. Und er zeigt auch, wie beispielsweise Frankfurt in letzter Konsequenz den Wiederaufbau der Nachkriegszeit geradezu rückgängig macht - bis heute.

 

 

Vorschau-Splitter

12.03.2017 | 03:45 - 04:30 Uhr Phoenix
Deutsche Städte nach '45 - Bomben und Bausünden

12.03.2017 | 03:55 - 04:45 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Titicaca - Das Meer der Tiwanaku
Mitten in den Anden, auf dem Altiplano, teilen sich Peru und Bolivien eine der heiligsten Orte Lateinamerikas: den Titicacasee, der auf einer Höhe von über 3.800 Metern liegt. Diese riesige Wasserfläche, in der Größe vergleichbar mit Korsika, ist vor allem dank der Inkas bekannt. Im 15. Jahrhundert kürten sie den Ort zur Wiege ihrer Zivilisation. Ihren Legenden zufolge wurde hier die Sonne geboren. In den Tiefen des Titicacasees ist derzeit ein Team um Christophe Delaere, bestehend aus belgischen und peruanischen Archäologen, damit beschäftigt, versunkene Relikte wie etwa Keramikgefäße mit Puma-Köpfen zutage zu fördern, die bei religiösen Opferzeremonien verwendet wurden. Die Objekte stehen mit der berühmten Ruinenstätte Tiwanaku in Verbindung, eine bedeutende Stätte einer Prä-Inka-Kultur, heute 20 Kilometer vom Titicacasee entfernt. Einst hat sich hier eine Tempel - und Handelsstadt mit einer Fläche von zehn Quadratkilometern und mit etwa 50.000 Einwohnern befunden, sogar einen Hafen soll die Stadt besessen haben. Die Ruinen von Tiwanaku zählen zu den wichtigsten archäologischen Stätten in Bolivien und gehören seit dem Jahr 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist das Sonnentor, das aus seinem einzigen Andesitblock herausgehauen wurde. Die Stätte ist vor allem für ihre einzigartigen Steinmetzarbeiten bekannt. Auf dem Sonnentor beispielsweise ist der Schöpfergott Wiracocha abgebildet, aus dessen Kopf mehrere Strahlen mit Puma-Köpfen und aus dessen Augen Tränen als Zeichen des Regens, der Fruchtbarkeit, entspringen.

12.03.2017 | 04:30 - 05:15 Uhr Phoenix
Deutsche Städte nach '45 - Abriss und Protest

12.03.2017 | 06:45 - 07:30 Uhr Phoenix
Deutsche Städte nach '45 - Bomben und Bausünden

12.03.2017 | 07:30 - 08:15 Uhr Phoenix
Deutsche Städte nach '45 - Abriss und Protest

12.03.2017 | 11:10 - 11:40 Uhr arte
Künstlerinnen - Jenny Holzer kuratiert
2016
Ihr Medium ist Sprache. Seit mehr als 30 Jahren steht ihr Name in der Kunstwelt für eine Konzeptkunst, die unsere Wahrnehmung und Beeinflussung durch Medien und Politik infrage stellt. Ihre Arbeiten sind in allen großen Museen der Welt zu finden, die Wurzeln ihres Schaffens liegen im öffentlichen Raum. Jenny Holzers Markenzeichen sind LED-Leuchtschriftbänder, die man aus der Werbung kennt. Die einst für politische Propaganda entwickelten Textträger, die durch ihr hektisches Flimmern und Blinken Passanten auf der Straße einfangen und beeinflussen sollten, wurden von ihr bereits Anfang der 80er Jahre zweckentfremdet. Mit ihren eigenen Textbotschaften ertappt, provoziert und verwirrt sie ihr Publikum dort, wo niemand Kunst erwartet: auf der Straße. In ihrer virtuellen Ausstellung möchte Jenny Holzer vor allem die große Vielfalt von Künstlerinnen und das breite Spektrum ihres Schaffens vorstellen. In einem rasanten Bilderrausch präsentiert sie Werke von insgesamt 24 Künstlerinnen auf LED-Wänden in einem virtuellen Raum - von Rosa Bonheur bis Rosemarie Trockel, Lee Lozano oder Yayoi Kusama. Wie in ihren eigenen Arbeiten will sie ihre Zuschauer mit einer Flut von Informationen und Bildern einfangen und überwältigen. Die Präsentation soll aggressiv und nicht schön sein. "This is not a pretty lady show", sagt Jenny Holzer.

12.03.2017 | 18:30 - 19:00 Uhr 3sat
Museums-Check mit Markus Brock - Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig

12.03.2017 | 18:30 - 19:15 Uhr Phoenix
Deutsche Städte nach '45 - Bomben und Bausünden

12.03.2017 | 19:15 - 20:00 Uhr Phoenix
Deutsche Städte nach '45 - Abriss und Protest

13.03.2017 | 03:45 - 04:10 Uhr arte
Künstlerinnen - Kiki Smith kuratiert
2016
In dieser Folge der vierteiligen Reihe "Künstlerinnen kuratieren" entwickelt die US-amerikanische Künstlerin Kiki Smith eine virtuelle Ausstellung mit Werken anderer Künstlerinnen. Kiki Smith zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart. Seit den frühen 80er Jahren wurden ihre Werke in mehr als 25 Einzelausstellungen weltweit gezeigt. Ihr Oeuvre umfasst eine unendliche Bandbreite von Arbeiten wie Skulpturen, Druckgrafiken, Zeichnungen, Installationen und Textilarbeiten. In immer wieder neuen Materialien wie Bronze, Glas, Papier, Wachs, Gips erschafft sie ihr ständig wachsendes eigenes Universum. Ausgehend vom menschlichen Körper, der in ihren frühen Arbeiten im Zentrum stand, hat sich das Spektrum ihrer Aufmerksamkeit ständig erweitert. Die Grenzen von Mensch, Natur und Tierwelt sind oft fließend. In ihrer virtuellen Ausstellung stellt Kiki Smith Arbeiten von elf Künstlerinnen vor, die sich mit dem Thema Natur und den Darstellungsmöglichkeiten von Natur beschäftigen: Magdalena Abakanowicz, Ursula von Rydingsvard, Lee Bontecou, Pat Steir, Marisol Escobar, Roni Horn, Geneviève Cadieux, Seton Smith, Adelle Lutz, Frida Kahlo und Valerie Hammond. Vorbild für ihr virtuelles Modell ist die Museumsinsel Hombroich, die weltweit zu den Lieblingsorten von Kiki Smith zählt.

13.03.2017 | 04:10 - 04:35 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Die Ruinen von Pachacamac
In dieser Folge reist Peter Eeckhout in die peruanische Stadt Pachacamac. Zur Zeit der Inkas war die antike Stadt ein bedeutender Pilgerort, vergleichbar mit dem christlichen Wallfahrtsort Lourdes im Süden Frankreichs. Dort führt Peter Eeckhout im Rahmen seiner archäologischen Forschungen seit 20 Jahren Grabungen durch. Aus Berichten der Konquistadoren ist bekannt, dass die Stadt im 15. und 16. Jahrhundert eine Pilgerstätte war. Aber für wen? Und was erhofften sich die Menschen an diesem Ort? Dieser Frage versucht Peter Eeckhout auf den Grund zu gehen. Schätzungsweise 80.000 Mumien liegen im Boden des rund 600 Hektar großen Ruinenfeldes - eine enorme Zahl, die belegt, dass einst sehr viele Menschen an diesen Ort gekommen sind. Aus den Berichten der spanischen Eroberer geht hervor, dass die Stadt eine der wichtigsten Kultstätten der Inkas war, benannt nach der Gottheit Pachacamac, der sie hier huldigten. Pachacamac war eine Art Schöpfergott, gleichzeitig aber auch der Gott der Erdbeben, des Todes, der Krankheit und der Fruchtbarkeit. Der Anthropologe Lawrence Owens untersucht die Skelette der Mumien und ihm gelingt es, auf diese Weise Rückschlüsse auf das Geschlecht der Mumien zu ziehen. Bei der Untersuchung stellt er außerdem fest, dass die Skelette Spuren von seltenen Erkrankungen aufweisen. Beherbergte Pachacamac womöglich ein Orakel, dem die Inkas eine heilende Wirkung zuschrieben?

13.03.2017 | 05:15 - 06:00 Uhr Phoenix
Der Knochenjäger - Die Höhle der Toten Mayas

13.03.2017 | 06:00 - 06:45 Uhr Phoenix
Troja ist überall - Der falsche Schatz des Priamos

13.03.2017 | 06:45 - 07:30 Uhr Phoenix
Troja ist überall - Das Wunder am Indus

13.03.2017 | 08:10 - 08:40 Uhr arte
Magische Gärten - Valsanzibio

13.03.2017 | 12:20 - 12:50 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Antikes Parfum
In Süditalien widmen sich ein Archäologe und ein Chemiker einem Unterfangen, das man lange für unmöglich hielt: Sie wollen herausfinden, wonach die Düfte der Antike rochen. Vor 2.500 Jahren hatte bei den Menschen am Mittelmeer jeder Lebensabschnitt seinen eigenen Duft. Wer das richtige Parfum trug, dem waren Schönheit, Vitalität und Erfolg garantiert. Doch für welche Düfte waren die Menschen damals empfänglich? Welche Noten wurden besonders geschätzt? Lange glaubte man, diese Fragen nie beantworten zu können. Heute können Archäologen und Chemiker das Rätsel mit neuesten wissenschaftlichen Methoden lösen.

13.03.2017 | 15:50 - 16:15 Uhr arte
Magische Gärten - Marqueses de Fronteira

13.03.2017 | 16:15 - 16:45 Uhr arte
Magische Gärten - Rayol

13.03.2017 | 16:45 - 17:10 Uhr arte
Magische Gärten - Villa d'Este

14.03.2017 | 05:15 - 06:00 Uhr Phoenix
Superbauten - Schloss Neuschwanstein

14.03.2017 | 06:00 - 06:45 Uhr Phoenix
Superbauten - Die Dresdner Frauenkirche

14.03.2017 | 06:45 - 07:30 Uhr Phoenix
Superbauten - Der Kölner Dom

14.03.2017 | 08:10 - 08:40 Uhr arte
Magische Gärten - La Roche Guyon

14.03.2017 | 08:20 - 08:35 Uhr WDR
Das Römer-Experiment - Wie bauen die Römer?

14.03.2017 | 15:45 - 16:10 Uhr arte
Magische Gärten - Alcázar

14.03.2017 | 16:10 - 16:45 Uhr arte
Magische Gärten - María Luisa

14.03.2017 | 16:45 - 17:10 Uhr arte
Magische Gärten - Het Loo

15.03.2017 | 03:25 - 03:55 Uhr arte
Abenteuer Archäologie - Australien - Ein Geschichtsbuch aus Stein
Auf dem Dampier-Archipel im Nordwesten Australiens entschlüsseln Archäologen eines der größten Geschichtsbücher, die im Laufe der Menschheitsgeschichte geschrieben wurden. Vor Millionen Jahren entstand hier eine zerklüftete Landschaft aus roten Felsen. In diese Steine haben australische Ureinwohner vor 50.000 Jahren unzählige Motive - häufig Tierdarstellungen oder auch menschliche Gesichter und abstrakte Zeichen - geritzt. Ein einzigartiges Erbe, das heute durch die Ausbreitung der Chemie - und Erdölindustrie bedroht wird. Seit fünf Jahren liefern sich die Archäologen deshalb einen Wettlauf mit der Zeit, um das gigantische steinerne Archiv auszuwerten. Was haben diese Felsgravuren zu bedeuten, auf denen Tiere wie Kängurus, Emus, Tasmanische Tiger oder auch Wale, Fische und Krabben dargestellt sind? Gibt es eine Chronologie und aus welcher Zeit stammen sie genau? Welche Rückschlüsse lassen sich auf die Lebensweise der Aborigines sowie die damalige Fauna beziehungsweise die klimatischen Bedingungen ziehen? Jo McDonald und sein Team hoffen, dass die Petroglyphen helfen werden, Licht ins Dunkel zu bringen und dass sie Aufschluss geben werden über die Geschichte der ersten Australier, von ihrer Ankunft auf dem Kontinent vor rund 50.000 Jahren bis zu seiner Besiedlung durch die Europäer.

15.03.2017 | 17:40 - 18:35 Uhr arte
China, die verlorenen Gräber der Unsterblichkeit
2015
In Xi'an, der alten Hauptstadt des kaiserlichen China, wurden unweit der Fundstätte der berühmten Terrakotta-Armee in einem zweiten Grab Terrakottafiguren gefunden, die den gesamten kaiserlichen Hof repräsentieren - alle nackt. Die Ausgrabungsstätte enthält die sterblichen Überreste des Kaisers Jing, eines der bedeutendsten Herrscher der Han-Dynastie. Viele Aspekte der Han-Epoche, die für das goldene Zeitalter Chinas steht, sind bisher ungeklärt. Die Chinesen verstehen sich selbst als das "Volk der Han", ihre Sprache bezeichnen sie als die der Han, das Gleiche gilt für die Schrift. Doch über der Erde gibt es kaum sichtbare Zeugnisse aus ihrer Zeit, die besten Indizien enthalten ihre Gräber. Die in der letzten Ruhestätte des Kaisers Jing entdeckten Artefakte liefern neue Erkenntnisse über den Reichtum am Hof und die Regierungsform des Kaisers, der die Grundlagen für ein 2.000 Jahre währendes Reich legte. Auch über die Lebensweise und die besondere Art zu handeln, zu kämpfen und zu sterben geben sie Aufschluss. In Han Yang Ling befinden sich 8.000 Statuen. Sie stellen Personen in allen Situationen des Lebens dar und veranschaulichen die ungeheure Größe von Jings Reich. Genauere Untersuchungen ergaben, dass die Figuren ursprünglich in Seide, eines der wertvollsten Materialien der damaligen Zeit, gekleidet waren. Entdeckt wurden diese außergewöhnlichen Kunstwerke aus der Zeit einer der bedeutendsten Dynastien im Jahr 2015. Besonders beeindruckend sind die aus 4.000 Jadesteinen zusammengesetzten und mit Goldfäden zusammengenähten Kleidungsstücke sowie ein Sarg aus Jade, der restauriert werden konnte und in ganz China einzigartig ist.

Quellen:
Prisma www.prisma.de
3sat Pressetreff pressetreff.3sat.de
arte Fernsehprogramm pro presse.arte.tv/ArtePro2
alpha Programmschema und Vorschau www.br.de/fernsehen/ard-alpha/service/sendeschema
BR Pressedienst pressestelle.br-online.de/
Phoenix Presseportal presse.phoenix.de
TVinfo www.tvinfo.de
Teleboy www.teleboy.ch
fernsehserien.de www.fernsehserien.de
Die Texte zu Sendungen stammen vornehmlich aus Informationen der Sender

Die erste Ausgabe der Fernsehtipps wurde am 24. Januar 2001 versandt
Danke für Ihr Interesse!
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